Kötter: Umsatz steigt 2021 auf 589 Millionen Euro

Die Unternehmensgruppe Kötter (Essen) ist im zweiten Corona-Jahr trotz erschwerter Rahmenbedingungen um drei Prozent gewachsen. Der Umsatz stieg im Jahr 2021 von 571 Millionen Euro auf 589 Millionen Euro.

Überdurchschnittliches Wachstum erzielte Kötter mit der Sparte Cleaning. Auch die Sparte Security behauptete sich. - © Kötter

Mit der Sparte Cleaning erzielte Kötter nach eigenen Angaben erneut überdurchschnittliches Wachstum. Das Unternehmen habe sowohl bei Neu- als auch bei Bestandskunden gepunktet.

Auch die Sparte Security habe sich erneut behauptet. Dabei stand das Geschäft - wie bereits im Vorjahr - im Zeichen des Pandemiegeschehens. So mussten zum Beispiel weiter Leistungsreduzierungen bei Messen und Veranstaltungen, im ÖPV und auch im Unternehmenssektor kompensiert werden – unter anderem durch temporäre Services wie 2G-/3G-Kontrollen. Gleichzeitig konnte Kötter Neuaufträge und Auftragserweiterungen mit integrierten Smart Security Solutions verbuchen. Diese Zuwächse trugen nach Unternehmensangaben auch zur Kompensation der Umsatzrückgänge aus den ehemaligen Großaufträgen für die Passagierkontrollen an den Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf bei. Beide Aspekte sind auch der wesentliche Faktor für die Gesamtbeschäftigtenzahl von nun 16.500 Mitarbeitern. 2020 waren es noch 17.600 Mitarbeiter.

Die Sparte Personal Service konsolidierte sich in dem für die Zeitarbeitsbranche nach wie vor äußerst schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld.

"Unsere Diversifizierung, unsere innovativen Lösungen und vor allem die Teamleistung sind zentrale Bausteine, mit denen wir unter schwierigsten Bedingungen Kurs halten konnten", betonte Verwaltungsrat Friedrich P.  Kötter.  Gleichzeitig unterstrich er die nach wie vor angespannte Gesamtlage. Die deutsche Wirtschaft habe das Vor-Corona-Niveau noch nicht wieder erreicht. Wann dies im Laufe des Jahres gelingen könne, bleibe nicht allein wegen der Pandemie, sondern unter anderem auch wegen instabiler Lieferketten, steigender Preise und sich ausbreitender Inflation sowie internationaler Krisenherde offen . / HH