Total verkalkt und zudem noch mit Graffiti beschmiert: Das bekannte Kunstwerk "Wasserkinetische Plastik" am Kölner Ebertplatz hat im Laufe der Jahre sichtbar gelitten und musste dringend gereinigt werden. Zum Einsatz kam dabei Lasertechnik.
Dass die Kosten der unumgänglichen Säuberung der "Wasserkinetischen Plastik" nicht ins Uferlose stiegen, verdankt die Kölner Stadtverwaltung dem Engagement des Maschinen- und Arbeitsbühnenvermieters Kiloutou und der Effizient! Industrie- und Fassadenreinigung mit ihrer modernen Laser-Reinigungstechnik.
Die früher üblichen chemischen und mechanischen Reinigungsverfahren sind heute aus Gründen des Umweltschutzes, der Nachhaltigkeit und der Materialschonung in solchen Fällen nicht mehr angesagt. Lasertechnik heißt die zeitgemäße Lösung, die auch das Spezialunternehmen aus Erftstadt bei Köln einsetzt.
„Dabei wird das Material durch den 200 Watt starken Laserstrahl lediglich auf bis zu 40 °C erwärmt und dabei sämtlicher, auch langjährig hartnäckiger Schmutz sicher und schonend entfernt“, erklärt Olaf Zaller, Inhaber von Effizient!, das Verfahren.
Gereinigt wird aus rund 40 cm Entfernung, so lang ist der Laserstrahl. Geführt wird er vom Anhänger mit Lasergenerator zum Einsatzort durch ein stabiles Glasfaserkabel. Durchaus aufwändig bei der 9 m hohen Kölner Brunnenplastik und ohne flexible Hebetechnik nicht zu stemmen. Dafür holte sich Effizient! Kiloutou mit ins Boot, und zwar in Form einer Gelenkteleskoparbeitsbühne sowie eines Teleskopstaplers.
„Ohne diese leistungsstarke Technik und die fairen Mietkonditionen hätten wir den Job nicht so effizient und vor allem nicht im vorgegebenen Kostenrahmen realisieren können“, fasst Olaf Zeller abschließend zusammen. /mjt
