Inflationäre Preise und Kosten: Reinigungsbranche vor nächster Belastungsprobe

Erst die Covid-Pandemie, jetzt der Ukraine-Konflikt mit seinen weitreichenden Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft: Für das Gebäudereiniger-Handwerk bedeutet dies, dass mit einer Rückkehr in ruhigeres Fahrwasser auf absehbare Zeit nicht zu rechnen ist und die Dienstleister somit weiterhin enorme Herausforderungen zu stemmen haben.

Material-, Rohstoff- und Energiepreise kennen aktuell nur eine Richtung – nach oben. - © bluedesign - stock.adobe.com

Viel ist in den vergangenen Monaten über die Lohnsteigerungen in Deutschlands beschäftigungsstärkstem Handwerk gesprochen und berichtet worden: Die tariflichen Einstiegslöhne in der Gebäudereinigung steigen bekanntermaßen zum 1. Oktober um 12,55 % auf 13 Euro. Hintergrund dieser notwendigen Erhöhung ist der Eingriff der Bundesregierung in die Tarifautonomie. Unter Umgehung der Mindestlohnkommission hat der Gesetzgeber eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns von 10,45 Euro auf 12 Euro zum 1. Oktober beschlossen – eine deutliche Steigerung um fast 15 %. Auf diesen Anstieg hat die Branche reagieren müssen, schließlich gehört der Abstand zum gesetzlichen Mindestlohn zum "Markenkern unserer Tarifpolitik", wie es Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich jüngst ausdrückte.

Doch nicht nur die Lohnkosten, die mit durchschnittlich 85 % in der Gebäudereinigung den größten Faktor darstellen, steigen. In den Fokus rücken zum Teil exorbitant gestiegene Material-, Rohstoff- und Energiepreise, die die Unternehmen deutlich belasten. Inflationäre Preis- und Kostenentwicklungen sind auf allen Märkten zu beobachten. Diese wurden und werden weitestgehend durch die globale pandemische Lage und die weltpolitische Situation beeinflusst.

Staus in der Logistikkette

Insbesondere die weiterhin angespannte Corona-Situation im asiatischen Wirtschaftsraum und vor allem die Null-Covid-Strategie der chinesischen Regierung sorgten und sorgen weiterhin für Schließungen von Städten, Industriebetrieben und Häfen. Dies resultiert in unplanbaren Verzögerungen und sich verschärfenden Engpässen in der Materialversorgung. Bei den europäischen Produzenten wiederum führt das zu erhöhter Nachfrage, enormer Auslastung, längeren Lieferzeiten und Preissteigerungen. Darüber hinaus führen coronabedingte Krankenstände zu kapazitiven Belastungen in den Betrieben.

Der anhaltende Krieg in der Ukraine verschärft die durch Corona hervorgerufene Situation zusätzlich in allen Beschaffungsbereichen. Aufgrund der Liefersituation muss teilweise von einem zweifachen Planungszeitraum von der Bestellung bis zur Anlieferung ausgegangen werden. In europäischen Häfen stauen sich Leercontainer und blockieren die Abfertigung von ankommenden Schiffen. Nach Expertenschätzungen wird die Auflösung der Staus in der Logistikkette mindestens 12 bis 15 Monate in Anspruch nehmen.

Weiterhin gibt es zusätzliche Versorgungsengpässe bei rohstoffabhängigen Materialien, etwa bei Kunststoffen und Holz, deren Produktion teilweise in vom Krieg unmittelbar betroffenen oder durch Embargos beeinflussten Regionen stattfindet. Zusammengefasst bedeutet das auch weiterhin deutliche Preissteigerungen an den Märkten, erheblich längere Liefer- und Produktionszeiten sowie temporäre Versorgungsengpässe, selbst bei Markenherstellern und Lagerwarenartikeln wie beispielsweise Hygienepapieren.

Wie IHO und VDMA die Lage einschätzen

Markus Häfner, Fachbereichsvorsitzender Gebäudereinigung beim Industrieverband Hygi­ene & Oberflächenschutz: "Das Ziel einer kontinuierlichen Versorgungssicherheit kann durch die Chemiehersteller aktuell nur durch die Akzeptanz massiver Teuerungsraten in der gesamten Lieferkette sowie eine erhöhte Bevorratung von Vormaterialien sichergestellt werden. Der gesamte Markt zeigt aufgrund restriktiver geopolitischer und global gestörter Wirtschaftsprozesse eine neue Form der Volatilität, welcher auch in der Gebäudereinigung mit einer erhöhten Flexibilität, aber auch intensivierten Planung im Beschaffungsprozess begegnet werden muss."

Frank Ulbricht, Vorsitzender des Vorstandes des Fachverbandes Reinigungssysteme im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau: "Die Hersteller von Reinigungsmaschinen befinden sich in einer herausfordernden Position. Auf der einen Seite ist auf der Abnehmerseite eine teilweise spürbare Zurückhaltung bei den Bestellungen zu verzeichnen. Auf der anderen Seite sind die Zulieferketten durch verschiedene Einflüsse gestört. Neben den weiterhin bestehenden Transportengpässen, die durch Lockdowns in China verursacht wurden, erfordern die gestiegenen Rohstoffpreise und eine im Markt spürbare deutliche Unsicherheit eine permanente Anpassung der Beschaffungsprozesse und sorgen für eine schwierige Langfristplanung für unsere Mitgliedsunternehmen. Viele Probleme, wie etwa die durch die europäische Geldpolitik in der Hauptsache verursachte Infla­tion, sind hausgemacht. Andere, wie die noch nicht ausgestandene Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine, beschäftigen uns offensichtlich länger als erhofft."

Erzeugerpreise gehen durch die Decke

Konkret waren die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im Mai dieses Jahres um 33,6 % höher als im März 2021. Dies war laut Statistischem Bundesamt der höchste Anstieg gegenüber einem Vorjahresmonat seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949. Angesichts weiter steigender Energie- und Rohstoffkosten ist auch in den kommenden Monaten mit erheblichen Preissteigerungen und Lieferverzögerungen im produzierenden Gewerbe zu rechnen. Diese werden noch verstärkt durch die Anhebung der CO2-Abgaben und regulatorische Anforderungen aus dem EU-Green-Deal. Damit trägt die wachsende Nachfrage nach recycelten beziehungsweise nachhaltigen Produkten ebenfalls mit zur eingeschränkten Rohstoffverfügbarkeit und massiv steigenden Rohstoffkosten bei.

Besonders stark von der hohen Nachfrage betroffen sind beispielsweise transparente Folien. Der nochmalige drastische Preisanstieg bei erdölbasierten Kunst- und Vliesstoffen wie PE, PET und PP betrifft unter anderem alle Abfallsäcke aus Recyclat (blau, farbig, schwarz), sämtliche transparenten Abfallsäcke (klar/trüb), alle Müllbeutel, 1-A-Ware (HDPE/LDPE), Biobeutel, aber auch Papiersäcke. Auch Packmittel, wie Primär- und Sekundärverpackungen, Etiketten und Paletten sind ein Preistreiber. Ein Beispiel: Die Bezugspreise für Europaletten haben sich in den vergangenen 24 Monaten verdreifacht.

Was insbesondere den Herstellern von Reinigungschemie zu schaffen macht: Seit Januar 2022 verzeichnen die Preise für Tenside einen Anstieg um bis zu 26 %, für Säuren um bis zu 40 %. Die Preise für kaliabhän­gige Laugen sowie Alkohole – zum Beispiel Ethanol und Isopropanol – sind zuletzt ebenfalls massiv gestiegen. Gleiches gilt für die Rohstoffpreise für zellstoffbasierte Produkte, was unter anderem die Hersteller von Hygienepapieren mit voller Wucht trifft.

Nicht zu vergessen: das Thema Mobilität

Während die bereits geschilderten Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges auch bei den Automobilherstellern für ausgebremste Lieferketten, Engpässe bei Vorprodukten (zum Beispiel Kabelbäume), Rohstoffen und Halbleitern (Chips, Sensorik, Steuereinheiten) sorgen, hat insbesondere die fortwährende Antriebsartendiskussion zu deutlich weniger produzierten Neufahrzeugen in den vergangenen drei Jahren und einem erheblichen Anstieg der Betriebskosten geführt. Eine Zahl hierzu: Im Jahr 2021 wurden in Deutschland 46 % weniger Fahrzeuge produziert als noch im Jahr 2016. Die Folgen sind:

  • deutliche Preissteigerungen für Fahrzeuge beziehungsweise massive Reduzierung von Nachlässen,
  • Entfall einzelner Ausstattungsmerkmale bis hin zur Stornierung kompletter Fahrzeuge,
  • kurzfristige Modellwechsel nach erfolgter Bestellung,
  • extrem lange Lieferzeiten (je nach Ausstattungs­variante bis zu 18 Monate)
  • Zinsanpassungen der Leasinggeber.

Darüber hinaus haben sich die Treibstoffpreise seit Mai 2020 verdoppelt.

BIV sieht "anhaltend dynamischen Inflationsdruck"

Der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) hat in den vergangenen Wochen mit Mitgliedsbetrieben gesprochen, in den entsprechenden Fachausschüssen Zahlen gesammelt, ausgewertet und auf dieser Grundlage erste vorsichtige Näherungswerte für die Branche ermittelt. Klar ist, dass sich die aus den geschilderten Entwicklungen resultierenden Belastungen für die Dienstleister je nach Größe, Ausrichtung und Vertragsnetzwerk der Unternehmen unterscheiden. Im Durchschnitt liegen die Teuerungsraten für spezifische Warengruppen aktuell auf folgendem Niveau:

  • Berufsbekleidung: 7 bis 10 %,
  • Reinigungsmaschinen: rund 10 % (extreme Teuerungen von bis zu 25 % vor allem bei Service, Reparatur und Ersatzteilen),
  • Betriebs- und Geschäftsausstattung/Büromaterial: rund 10 %,
  • Reinigungsgeräte/-textilien: 10 bis 15 %,
  • chemische Produkte: 15 bis 20 %,
  • Verbrauchsmaterial (Seifen, Papiere, Hygieneartikel): bis zu 30 %,
  • Abfallsäcke: bis zu 35 %,
  • Treibstoffkosten: 30 bis 70 % (je nach Beobachtungszeitraum, Juni bis August 2022 Tankrabatt durch die Bundesregierung),
  • Energiekosten: bis zu 50 % bei Öl, teilweise über 100 % bei Gas.

Die letztendlichen Folgen des Geschilderten für die Branche sind aktuell nicht in Gänze abschätzbar; zumal auch keiner weiß, welch weiteres Ungemach in den kommenden Wochen und Monaten womöglich bevorsteht. Für Bundesinnungsmeister Thomas Diet­rich steht jedenfalls fest: "In den letzten Monaten hat die Wirtschaft weltweit ein Niveau der Material- und Energiekosteninflation erreicht, das in den vergangenen vier Jahrzehnten beispiellos war. Auch ist mindestens in den kommenden zwei oder drei Jahren mit einem anhaltend dynamischen Inflationsdruck in der gesamten Liefer- und Wertschöpfungskette zu rechnen. Von Entwarnung an der Kostenfront kann daher keine Rede sein – im Gegenteil."

Quellen: destatis.de, tradingeconomics.com, kunststoffweb.de, plasticker.de, hpe.de, risiinfo.com, adac.de

Christopher Lück, BIV | guenter.herkommer@holzmann-medien.de

Arnulf Piepenbrock: "Aus der Situation das Beste machen"

Arnulf Piepenbrock - © Piepenbrock

Arnulf Piepenbrock, geschäftsführender Gesellschafter, Piepenbrock, Osnabrück: "Wie sicherlich die meisten von uns dachte auch ich, dass es schlimmer als Corona nicht mehr kommen kann. In den letzten gut zwei Jahren musste die ganze Welt mit neuen Gegebenheiten umgehen. Extreme Anpassungsfähigkeit war gefragt – und wurde mit dem Ukraine-Krieg, weiteren Lieferengpässen und den Preissteigerungen einmal mehr strapaziert. Erhöhung von Sozialabgaben, höhere Gehaltskosten sowie stark gestiegene Energie-, Material- und Logistikkosten – die Liste an Herausforderungen ist lang.

Dadurch, dass jeder betroffen ist, ist das grundsätzliche Verständnis natürlich vorhanden – trotzdem kann ich gut nachvollziehen, dass nun jeder prüft, wo er sparen kann. Das bedeutet Zurückhaltung bei Vergabeentscheidungen und starke Preissensitivität bei unseren Interessenten. Was wir tun? Das Gespräch mit unseren Auftraggebern suchen und gemeinsam Lösungen finden, die es ermöglichen, weiter zusammenzuarbeiten.

Auch wenn die Lohnerhöhungen durch die extremen wirtschaftlichen Risiken und Unwägbarkeiten für die Unternehmen nah am roten Bereich liegen, will ich die Situation positiv sehen: Die lange Laufzeit bis Ende 2024 schafft Planungssicherheit – für uns und unsere Auftraggeber. Der neue Tariflohn unterstreicht außerdem unsere Grundüberzeugung, dass die Einstiegslöhne in der Gebäudereinigung weiter deutlich oberhalb des gesetzlichen Mindestlohns liegen – dies gilt in Zeiten historischer Inflation und zunehmender Personalknappheit umso mehr. Der Tarifabschluss ist zudem Ausdruck von Wertschätzung für die Beschäftigten, die in der Corona-Pandemie eine systemrelevante und wichtige gesellschaftliche Funktion übernommen haben. Wir stehen mit anderen Branchen in Konkurrenz um Arbeitskräfte – deshalb müssen wir auch bei der Vergütung weiterhin attraktiv bleiben. Ich bin davon überzeugt, dass diese Argumente auch bei unseren Kunden Gehör finden, damit die Qualität der Dienstleistung weiterhin auf hohem Niveau bleiben kann."

Tanja Gebhard: "Auf heiẞen Sommer folgt ein ebensolcher Herbst"

Tanja Gebhard - © Günter Ott

Tanja Gebhard, kaufmännische Leitung, Günter Ott, Horb-Talheim: "Die Corona-Krise hat uns zwei turbulente Jahre beschert, mit riesigem Aufwand im Personalmanagement und Kosten durch Reinigungsausfälle. Der Eingriff unserer Bundesregierung in die Tarifautonomie führt jetzt im Gebäudereiniger-Handwerk zwangsläufig zu einer historischen Lohnerhöhung. Erhebliche Kosten verursacht zusätzlich die sozialversicherungsrechtliche Änderung bei den Midijobs. Die (von der Politik geforderte) Schaffung von Teilzeit-Arbeitsplätzen, die bei uns in den vergangenen Jahren durch Umstrukturierungen aus Minijobs forciert wurde, verteuert diese Personengruppe ab dem 1. ­Oktober zusätzlich um rund 4,5 %.

Damit nicht genug: Die Kostensteigerungen in der Beschaffung und die Lieferengpässe machen sich natürlich auch bei uns bemerkbar. Wobei ich davon überzeugt bin, dass wir nun von der langjährigen und partnerschaftlichen Beziehung zu unserem regionalen Hauptlieferanten profitieren.

Energiepreise tangieren uns weniger, denn wir ernten nun die Früchte unseres Handelns der vergangenen acht Jahre: Zum Beispiel haben wir unsere Pkw-Flotte zu 83 % elektrifiziert. Mit über 80 % aller gefahrenen Kilometer macht diese Fahrzeuggruppe den Löwenanteil aus. Strom produzieren wir mit PV und einem BHKW. In Verbindung mit großen Batteriespeichern und unserem professionell abgestimmten Energiekonzept der Firmengebäude machen wir uns somit fast unabhängig von den gestiegenen Energiepreisen – für unser Unternehmen eine perfekte Lösung, weil wir gleichzeitig nachhaltig agieren.

Einen Teil all dieser Kosten müssen wir zwingend ab Oktober an die Kunden weitergeben. Wie deren Resonanz ausfallen wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen. Ich persönlich rechne durchaus mit der Reduzierung von Leistungen und Reinigungsintervallen bis hin zu Auftragsverlusten. Andererseits hoffen wir durch die Lohnsteigerung darauf, am Arbeitsmarkt attraktiver zu werden, um dem Personalmangel entgegenzuwirken. Insofern denke ich, dass dem „heißen“ Sommer ein ebensolcher Herbst folgen wird!"

Michael Öttl: "Die Preisverhandlungen werden spannend"

Michael Öttl - © Sturm & Öttl

Michael Öttl, Geschäftsführer, Sturm & Öttl, Vaterstetten: "Die tarifliche Anpassung der Lohngruppen im Gebäude­reiniger Handwerk war unter den politischen Vorzeichen für den kommenden Herbst dringend notwendig und weitsichtig. Der Wettbewerb um produktive Arbeitskräfte ist bekanntlich intensiv – umso wichtiger ist es, auch künftig unsere Mitarbeiter in der Branche zu halten, indem wir attraktive und faire ­Löhne bezahlen können beziehungsweise den deutlichen Unterschied zur Branchenkonkurrenz im gesetzlichen Mindestlohn wahren. Zusammen mit den neuen erhöhten Sozial­versicherungsbeiträgen für Midi-Job-Beschäftigte – sprich für Teilzeitbeschäftigte in der Entgeltzone ab 520 bis 1.600 Euro Bruttomonatslohn – führt dies allerdings unweigerlich zu spürbaren Kostensteigerungen.

Die weltweiten politischen und wirtschaftlichen Verwerfungen treffen uns nun zusätzlich schwer mit weiteren Preiserhöhungen in unterschiedlichen Sektoren. Am deutlichsten fällt in unserem Betrieb aktuell die Teuerung bei Roh-, Material- und Verbrauchsstoffen aus – bis zu 100 % sind leider keine ­Seltenheit mehr.

Zu den Preissteigerungen kommen neue strategische Unternehmensplanungen in der Lagerverwaltung und Logistik hinzu. Just-in-Time gehört der Vergangenheit an; das Gebot der Stunde ist vielmehr, größtmögliche Unabhängigkeiten zu schaffen. Das bedeutet konkret, dass wir die in den letzten Jahren untervermieteten Lagerflächen an unserem Betriebsstandort in Vaterstetten wieder ins Unternehmen ­eingliedern und Verbrauchsmaterialien sowie Geräte bevor­raten, um uns bestmöglich gegen Lieferengpässe zu wappnen. Die neu geschaffenen Lagerkapazitäten bedeuten aber auch hier eine nicht unerhebliche Steigerung in der Kostenstruktur.

Insgesamt ist daher eine deutlich zweistellige prozentuale Preissteigerung auch für die von uns erbrachten Dienstleistungen ab dem 1. Oktober für die Unternehmensfortführung zwingend notwendig. Die entsprechenden Preisverhandlungen mit den Kunden werden beziehungsweise sind spannend. Bei den bereits geführten Gesprächen können wir aber auch ein deutliches kundenseitiges Verständnis für unsere Forderungen feststellen."