Die Fachgroßhandelsgruppe Igefa hat ihre Präsenz in Deutschland mit zwei neuen Standorten erweitert. Gleichzeitig wurde die Kooperation mit den bisherigen Logistikpartnern beendet.

Baden-Württemberg bekommt mit Herrenberg bei Stuttgart den dritten Igefa-Standort, das Saarland wird künftig vom rheinland-pfälzischen Pirmasens aus mit Ware beliefert. Damit vergrößert sich die Zahl der deutschen Igefa-Standorte auf 28. Im Zuge der Neueröffnungen trennt sich das Unternehmen von seinen bisherigen Kooperationspartnern, etabliert sein eigenes Logistiknetzwerk und treibt sein Wachstum weiter voran.
Im Zusammenhang mit der Neuaufstellung der Unternehmensgruppe hat die Igefa im vergangenen Jahr mehrere Millionen Euro in den Ausbau der eigenen Logistik investiert, zuletzt am Standort Memmingen. Damit garantiert das Unternehmen nach eigenen Angaben eine noch zuverlässigere Lieferung und ein noch engmaschigeres Service-Netz aus einer Hand. Gleichzeitig werde die Abhängigkeit von Logistik-Drittanbietern zugunsten einer höheren Qualität vermieden.
Die Eröffnung der beiden neuen Standorte in Süddeutschland sei vor allem der Tatsache geschuldet, dass dort viele große und wichtige mittelständische Unternehmen zu Hause sind. In Herrenberg und Pirmasens sind zehn neue Vertriebsmitarbeiter und 20 weitere LKWs im Einsatz. In Baden-Württemberg gehört unter anderem der Europa-Park Rust zu den Kunden der Igefa. /HH