Die Unternehmensgruppe Electrostar/Starmix (Stuttgart/Ebersbach) ist im Geschäftsjahr 2022 erneut gewachsen. Der Umsatz stieg von 63,5 auf 69 Millionen Euro.
"Mit dem Jahr 2022 haben wir trotz anspruchsvollster Rahmenbedingungen den höchsten Umsatz in der Gruppengeschichte erreicht", sagt Roman Gorovoy, Geschäftsführer von Electrostar/Starmix. Vor allem eine starke Marktabkühlung im zweiten Halbjahr und die steigende Inflation sowie hohe Energiekosten hätten dem Unternehmen zu schaffen gemacht. Am Hauptstandort in Ebersbach habe der Vorjahresumsatz trotz aller Widrigkeiten gehalten werden können. Das Wachstum in der Gruppe sei durch die gute Entwicklung am Standort in Shanghai erreicht worden.
Für das laufende Geschäftsjahr 2023 sind die Erwartungen gedämpft, an ihren Investitionsvorhaben will die Unternehmensgruppe dennoch festhalten. Dazu gehört die geplante Eröffnung eines neuen Standorts im tschechischen Nýřany.
Ziel ist es, im Jahr 2025 die Umsatzmarke von 100 Mio. Euro zu erzielen. Dabei steht auch die Erschließung neuer Absatzmärkte auf der Agenda. "Bisher waren wir stark auf den europäischen Markt fokussiert, dabei bieten auch die USA und die Asien-Pazifik-Region enormes Absatzpotential, welches wir sukzessive erschließen wollen", sagt Roman Gorovoy.
Electrostar, gegründet 1921, ist seit 2007 Teil der Algo-Gruppe. Seit Übernahme von Haaga im Jahr 2012 gehören auch Kehrmaschinen zum Produktprogramm. 2020 erfolgte die Fusion, 2021 der Zusammenschluss mit Producteers unter dem Dach von Electrostar. Die Unternehmensgruppe beschäftigt an ihren Standorten in Ebersbach und Shanghai rund 300 Mitarbeiter. /HH
