Dorfner Gruppe wird Familienstiftung

Die Dorfner Gruppe (Nürnberg) hat einen neuen Gesellschafter: die Karl Heinz Rohrwild Stiftung. Die bisherigen Gesellschafter Doris, Helmut und Karlheinz Rohrwild haben sich entschieden, ihre Anteile in die gemeinsame Familienstiftung zu übertragen, um damit generationenübergreifend das Fortbestehen der Dorfner Gruppe zu sichern.

Die bisherigen Gesellschafter der Dorfner Gruppe: Helmut, Doris und Karlheinz Rohrwild (v.re.). Sie fungieren künftig als Stiftungsrat. - © Torsten Hönig/Dorfner

Für Karlheinz Rohrwild, den Enkel des Unternehmensgründers und Sohn des Namensgebers der Stiftung, ist dies ein historischer Schritt in der Geschichte des 1949 gegründeten Dienstleisters. "Wie die Familie an sich", sagt Rohrwild, "ist die Familienstiftung etwas für die Ewigkeit. Sie bietet uns allen – den Unternehmerfamilien, unseren Mitarbeitenden und unseren Kunden – auf Dauer eine maximale Sicherheit."

Peter Engelbrecht, Gesamtgeschäftsführer der Dorfner Gruppe, sieht in dem Schritt den Anfang einer neuen Epoche: "Wir können heute alle stolz und glücklich sein, denn wir haben in der Geschichte unseres Unternehmens eine weitere Epoche eingeläutet, die für die Zukunft der Dorfner Gruppe nach dem Aufbau in der Nachkriegszeit und der Wachstumsphase um die Jahrtausendwende extrem wichtig ist."

Gemeinsam mit Holger Lösch und Sinan Akdeniz wird Engelbrecht die Stiftung als Vorstand leiten. Der Stiftungsrat ist mit den bisherigen Gesellschaftern Doris, Helmut und Karlheinz Rohrwild besetzt.

"Auf den operativen Alltag", betont Peter Engelbrecht, "hat die neue gesellschaftsrechtliche Struktur keine Auswirkungen. Was sich jedoch ändert, ist, dass wir als Familie noch stärker zusammenwachsen. Und das gibt allen ein richtig gutes Gefühl." /mjt