Geiger Facility Management (Dietmannsried/Allgäu) hat sich dem ESG-Circle of Real Estate (ECORE) angeschlossen. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, einen europaweit einheitlichen Branchenstandard zur ESG-Bewertung von Gebäuden und Immobilienportfolios zu etablieren.
Geiger FM will sich insbesondere im Fachausschuss Projektentwicklung für die Schwerpunktbranchen Handel, Wohnen, Gewerbe und Industrie engagieren. "Wir möchten hier Maßstäbe setzen und bei der Entwicklung von ESG-Standards in der FM-Branche vorn dabei sein", sagt Thomas Braun, geschäftsführender Gesellschafter von Geiger FM.
Die Anforderungen an die Immobilienbranche zur Reduktion der CO2-Emission werden in den nächsten Jahren weiter steigen. Als Facility Manager sieht Geiger FM sich in der Pflicht, die Kunden zu beraten und die Mitarbeitenden zu motivieren, hier eine aktivere Rolle zu spielen. Denn nicht beim Bau, sondern in der Betriebs- und Nutzungsphase von Immobilien stecke der größere Ansatzpunkt.
"ECORE bietet uns einen Austausch mit allen betroffenen Gruppen und die ersten greifbaren Modelle, dies auch in Zahlen, Daten, Fakten zu erfassen", erläutert Felix Holzwarth, Geschäftsführer von Geiger FM. Damit werde das Fundament für innovative und effiziente Konzepte und grüne Dienstleistungsverträge geschaffen.
Der ESG-Circle of Real Estate wurde im Februar 2020 gegründet. Über 150 Mitgliedsunternehmen (Fonds- und Assetmanager, Projektentwickler, Banken) haben es sich zur Aufgabe gemacht, einen einheitlichen Branchenstandard zur Messung der Nachhaltigkeitsperformance von Immobilienportfolios zu entwickeln. Dabei versteht sich ECORE auch als Dialog- und Best-Practice-Plattform für den Austausch unter den Mitgliedern. /mjt
