Rudolf Weber schafft Kitaplätze für seine Angestellten

Mit der Schaffung einer betrieblichen Kinderbetreuung möchte Rudolf Weber Gebäudedienste die Vereinbarkeit von Kindern und Karriere seiner Angestellten unterstützen. Dabei kooperiert der Dienstleister mit Kinderhut, einem Betreiber von privat-gemeinnützigen Kindertagesstätten.

Geschäftsführer Andreas Weber, Kita-Leiterin Melanie Ufer und Kinderhort-Partnermanagement-Leiter Thomas Schöneberg (v.li.) in der Kita Pfiffikus in Essen-Rüttenscheid. - © Rudolf Weber

Schätzungen zufolge fehlen deutschlandweit 340.000 Betreuungsplätze für Kinder. Zwar gibt es einen gesetzlichen Anspruch auf Kitaplätze; das bedeute aber nicht automatisch, dass man sicher mit einer Ganztagsbetreuung für seinen Nachwuchs rechnen könne – schon gar nicht in der Wunschkita. So entstünden trotz erfolgreicher Vermittlung häufig weite Fahrwege, die Eltern vor und nach der Arbeit auf sich nehmen müssen.

Vor diesem Hintergrund setzt Rudolf Weber Gebäudedienste zukünftig auf die betriebliche Kinderbetreuung. Hierfür kooperiert das Unternehmen mit der Kinderhut GmbH, die aktuell in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg zahlreiche Kindertagesstätten betreibt. Durch die Kooperation könne Rudolf Weber zahlreichen Angestellten ortsabhängig einen ganztägigen Kitaplatz in der Nähe der Arbeitsstätte garantieren. Für Eltern entstünden hierdurch keine zusätzlichen Kosten.

Erste Kitaplätze in Essen

Mit der Kinderhut-Kita "Pfiffikus" in Essen-Rüttenscheid sei hierfür bereits die erste Kita gefunden. Die moderne Kindertageseinrichtung ist nur drei Kilometer von Hauptverwaltung und Niederlassung Essen entfernt und biete bereits im U3-Bereich eine ideale Betreuung. Ab August 2023 wird hier das erste Kind aus dem Hause Rudolf Weber Gebäudedienste betreut. Andreas Weber, geschäftsführender Gesellschafter von Rudolf Weber, sieht zahlreiche Vorteile in der Kooperation: "Für uns nimmt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie einen immer höheren Stellenwert ein. Das haben wir erkannt und positionieren uns daher zunehmend als familienfreundlicher Arbeitgeber." /GH