Nachhaltige Facility Services sind Nutzern Kostenaufschlag wert

Energiewende und nachhaltige Facility Services sind wichtige Themen für die deutsche Wirtschaft. Dabei sehen die Unternehmen mehr Risiko als Chancen.

Das ergab eine Befragung von business factors und Lünendonk.Beteiligt haben sich 111 Nutzer aus Großunternehmen und Mittelständlern. Um den Herausforderungen zu begegnen, setzen die Studienteilnehmer auf externe Beratung durch Anbieter von Facility Services und auf Energiemanagement spezialisierte Unternehmen.

94 Prozent der Befragten haben bereits eine Nachhaltigkeitsstrategie implementiert. Indes gaben nur 70 Prozent der Teilnehmer an, dass dies für die Außendarstellung des Unternehmens bedeutsam sei. Der Mehrwert liegt im Mittelpunkt, denn nachhaltige Facility Ser­vices bedeuten eine geringere Abhängigkeit von Verbrauchsressourcen wie Energie und Wasser.

90 Prozent der Befragten zeigen sich bereit, für nachhaltige Facility Services etwas mehr Geld als für konventionelle Gebäudedienstleistungen auszugeben. So erfordert etwa ressourcenschonende Gebäudetechnik zunächst Investitionen, die sich in den ersten Betriebsjahren amortisieren. Bio-Nahrungsmittel führen zu höheren Ausgaben beim Catering, werden aber auch als Premiumleistung wahrgenommen. „Nachhaltige Facility Services bringen oft Umweltschutz und mittelfristig niedrigere Kostenstrukturen in Einklang“, sagt Thomas Ball, Consultant bei Lünendonk.

Für nachhaltige Facility Services und Energiemanagement setzen die befragten Nutzer auf externe Partner: So geben mehr als 95 Prozent der Befragten an, dass sie ganz oder teilweise Unterstützung von FM- und Energie-Management-Unternehmen benötigen. Die FM-Branche könne sich als Vorreiter positionieren und sich mit Konzepten zur Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz neue Aufträge sichern, lautet das Fazit der Studie.

Das Whitepaper „Stellenwert nachhaltiger FM- und Energie-Dienstleistungen aus Nutzersicht“ steht kostenfrei auf  www.luenendonk.de zum Download bereit.