Der Reinigungsgerätehersteller Kärcher (Winnenden) hat eine Finanzierungsgesellschaft für gewerbliche Kunden gegründet. Kärcher Financial Solutions (KFS) ist seit Januar 2022 am Markt präsent.
Zum Portfolio gehören klassische Leasing-Lösungen, wobei das Unternehmen zusätzlich Pay-per-Use-Varianten anbieten wird. Dabei berechnet KFS keine Mindestnutzungsdauer, sondern lediglich die real angefallene Nutzung des Geräts. Wenn gewünscht, ist auch die Abrechnung von Verbrauchsmaterialien über diesen Weg möglich.
"Mit unserer neuen Absatzfinanzierungsgesellschaft gehen wir weg von Insellösungen und verschiedenen Finanzierungspartnern hin zu einem konsistenten, transparenten Angebot", sagt Achim Becker, der die Geschäftsführung von KFS übernommen hat.
Für Unternehmen, die per Ratenzahlung über Mietkauf Geräte erwerben möchten, oder bei Anfragen im Bereich Forderungsankauf, also der Verlängerung des Zahlungsziels, steht KFS ebenfalls zur Verfügung. "Es gibt immer wieder Kunden, die akut einen Bedarf haben und flexible Zahlungsmodalitäten brauchen – in solchen Fällen können wir Angebote individuell anpassen", sagt Achim Becker.
Um eine einfache Abwicklung sicherzustellen, werden sogenannte Small Tickets bis zu einer bestimmten Investitionshöhe digital zu handhaben sein. Für umfassende Anfragen, beispielsweise im Fuhrparkmanagement, bringt KFS Finanzexperten mit Fachkollegen aus dem Unternehmen zusammen, um eine genau auf den Bedarf abgestimmte Lösung zu erarbeiten.
"Wir haben in kurzer Zeit eine kompetente Mannschaft aufgestellt und ein stimmiges Portfolio entwickelt", sagt Achim Becker. "Nun freuen wir uns darauf, in die Projektarbeit einzusteigen." /HH
