Der FM-Dienstleister ISS hat sich mit der Unterzeichnung des Cool Food Pledge dazu verpflichtet, die mit seinen erbrachten Food Services verbundenen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 25 Prozent zu reduzieren und zugleich Lebensmittelabfälle bis 2027 zu halbieren.

ISS liefert nach eigener Angabe täglich Mahlzeiten an über eine Million Kunden in aller Welt. Mit Hilfe des Fachwissens, der Schulungen und der Berichterstattungsprogramme von Cool Food werde das Unternehmen nun Veränderungen hin zu einer pflanzenreicheren, kohlenstoffreduzierten Ernährung umsetzen. Dazu gehört die Konzentration auf die gesamte Wertschöpfungskette, vom Einkauf pflanzlicher Produkte über die Weiterentwicklung der Speisepläne (lokal angepasst) bis hin zur Änderung der Verhaltensmuster in Bezug auf die Lebensmittelauswahl. Zudem werde sich ISS auf die Verringerung von Abfällen fokussieren – in enger Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten.
Laut Hamish Cook, Leiter von Global Food Services bei ISS Global, sei allein die Lebensmittelproduktion für ein Viertel der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Gleichzeitig gingen jedes Jahr mehr als eine Milliarde Tonnen Lebensmittel verloren oder würden verschwendet: "Unser übergeordnetes Ziel ist es, die Themenbereiche Klima, Gesundheit und Natur zu verknüpfen. Wir sind uns bewusst, dass die notwendigen Veränderungen nicht über Nacht geschehen werden. Es ist ein langer Weg, und er beginnt mit dem Verständnis, warum man Dinge wie verändern muss. Aus diesem Grund wird 2022 ein Schwerpunkt auf der Aus- und Weiterbildung liegen. So werden beispielsweise alle unsere Köche weltweit über das globale Lernmodulsystem von ISS in der Nachhaltigkeit von Lebensmitteln geschult."
Als weitere wichtige Initiative werde ISS im Jahr 2022 die Erfassung von Lebensmittelabfällen in allen Verträgen zur Lebensmittelversorgung zur Pflicht machen. Um dies zu unterstützen, weitet das Unternehmen seine Partnerschaft mit Winnow auf globaler Ebene aus. Winnow entwickelt Tools mit künstlicher Intelligenz, die Köchen helfen, Lebensmittelabfälle und Kosten zu reduzieren. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Großbritannien arbeitet mit Tausenden von Köchen in über 40 Ländern auf der ganzen Welt zusammen. / GH