Innovation Award 2020: Die Sieger sind gekürt

Der Innovation Award 2020 ist vergeben – wegen der Corona-Pandemie im Rahmen einer Online-Preisverleihung. Als Kategoriensieger setzten sich Produkte von LionsBot, Hermes, ToolSense und Tork/Essity durch.

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    Die Jury unter Vorsitz von Michelle Marshall hat ihre Entscheidung getroffen. Zwölf Produkte waren für den Innovation Award 2020 nominiert, vier Kategoriensieger wurden ausgezeichnet. Der Gesamtsieger soll im November auf der Interclean 2020 in Amsterdam gekürt werden.
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    Sieger in der Kategorie Maschinent: der Reinigungsroboter Leobot von LionsBot.
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    In der Kategorie Ausrüstung kam das Fassadenreinigungshilfsmittel VacuTronic von Hermes auf Platz eins.
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    ToolSense IOT & ToolSense Now von ToolSense siegte in der Kategorie E-Cleaning.
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    In der Kategorie Zugehörige Produkte/Dienstleistungen kam das Virtual-Reality-Training „Saubere Hände“ von Tork/Essity auf Platz eins. Zugeschaltet bei der Online-Preisverleihung: Jenny Logenius (oben rechts).
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    Moderierte die Preisverleihung: Robert Stelling, Exhibition Manager der Interclean Amsterdam.
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    Rob den Hertog, Manager der Interclean Amsterdam, begrüßte mehrere hundert Zuschauer bei der Online-Preisverleihung.
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    Wegen der Corona-Pandemie wurde der Innovation Award 2020 im Rahmen eines Online-Events verliehen.

Ausgezeichnet wurden die Sieger der vier Kategorien Maschinen, Ausrüstung, E-Cleaning und Zugehörige Produkte/Dienstleistungen.Der Gesamtsieger soll im Rahmen der Interclean 2020 in Amsterdam gekürt werden. Die internationale Reinigungsfachmesse war wegen der weltweiten Ausbreitung des Corona-Virus verschoben worden. Sie soll nun vom 3. bis 6. November stattfinden.

Sieger in der Kategorie Maschinen wurde LeoBot von LionsBot. Es handelt sich um um eine Gruppe von Bodenreinigungsrobotern mit jeweils eigenem Spezialgebiet und „liebenswerter Persönlichkeit“, so das Urteil der Jury unter Vorsitz von Michelle Marshall. Durch konti­nuierliche Interaktion mit der Umwelt könne der sozialisierte Roboter eine Beziehung zu Reinigungskräften aufbauen und bringe die Reinigung auf unterhaltsame und positive Weise in den öffentlichen Raum. LeoBots können nicht nur saugen, wischen oder scheuern, sondern auch singen, tanzen oder Witze erzählen. Die Roboterfamilie setzte sich gegen den Saugroboter Whiz von ICE Robotics/Softbank Robotics durch – ein vollständig autonomes Gerät, das durch komplexe und dynamische Umgebungen navigieren kann - und gegen den intelligenten Trockensauger Era Pro von Sprintus. Er ermöglicht ein effektives Ressourcenmanagement mit Reinigungsdaten. Sie werden gesammelt und an das Sprintus-Flottenmanagementsystem gesendet.

In der Kategorie Ausrüstung kam VacuTronic von Hermes auf Platz eins. Es handelt sich um eine Leiste, die durch Erzeugung von Vakuum an der Wand befestigt wird. Sie fängt das Abwasser aus der Fassadenreinigung auf, so dass es nicht im Boden versickert. Der Jury gefiel vor allem die Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit des Systems mit vielen Anwendungen – „eine praktische Lösung für ein weit verbreitetes Problem“. Weitere Nominierte in dieser Kategorie waren ein zu 100 Prozent recycelbarer Nachfüllbeutel für Reinigungschemie von Green Care Professional /Werner & Mertz und ein Solarmodul aus der Reinigungswagenreihe Opera von TWT. Mit Hilfe des Systems können Wischbezüge auf Knopfdruck ausgerüstet werden.

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    Die Jury unter Vorsitz von Michelle Marshall hat ihre Entscheidung getroffen. Zwölf Produkte waren für den Innovation Award 2020 nominiert, vier Kategoriensieger wurden ausgezeichnet. Der Gesamtsieger soll im November auf der Interclean 2020 in Amsterdam gekürt werden.
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    Sieger in der Kategorie Maschinent: der Reinigungsroboter Leobot von LionsBot.
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    In der Kategorie Ausrüstung kam das Fassadenreinigungshilfsmittel VacuTronic von Hermes auf Platz eins.
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    ToolSense IOT & ToolSense Now von ToolSense siegte in der Kategorie E-Cleaning.
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    In der Kategorie Zugehörige Produkte/Dienstleistungen kam das Virtual-Reality-Training „Saubere Hände“ von Tork/Essity auf Platz eins. Zugeschaltet bei der Online-Preisverleihung: Jenny Logenius (oben rechts).
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    Moderierte die Preisverleihung: Robert Stelling, Exhibition Manager der Interclean Amsterdam.
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    Rob den Hertog, Manager der Interclean Amsterdam, begrüßte mehrere hundert Zuschauer bei der Online-Preisverleihung.
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    Wegen der Corona-Pandemie wurde der Innovation Award 2020 im Rahmen eines Online-Events verliehen.
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    Dylan Terntzer (LionsBot) freute sich bei der Online-Preisverleihung über den Sieg in der Kategorie Maschinen.
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    Petra Hennemann (Hermes Fassadenreinigung) nahm die Nachricht vom Sieg in der Kategorie Ausrüstung entgegen.
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    Glücklich über den Sieg in der Kategorie E-Cleaning: Alexander Manafi (ToolSense).
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    Die Mitglieder der Gerätefamilie LeoBot können saugen, wischen oder scheuern - und außerdem singen, tanzen und Witze erzählen.
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    VacuTronic ist ein Werkzeug für alle Arten der Fassadenreinigung. Es handelt sich um eine Leiste, die durch Erzeugung eines Vakuum an der Wand befestigt wird. Sie fängt das Abwasser aus der Fassadenreinigung auf, so dass es nicht im Boden versickert.
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    Mit dem System können Reinigungsmaschinen jeder Marke digitalisiert werden. Es lässt sich schnell installieren und erfasst Standort, Laufzeit, Bürsten- und Saugmotoraktivität sowie Batteriedaten.
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    Interaktive Simulation des Händehygienetrainings: In einer virtuellen Welt schlüpft der Spieler in die Rolle einer Krankenschwester oder eines Arztes. Der Spieler kümmert sich um die Patienten und erhält ein direktes Trainingsfeedback über die Einhaltung der Handhygiene.
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    Nominiert in der Kategorie E-Cleaning: IntelliTrail Analytics von Taski/Diversey - ein Online-Tool für das Flottenmanagement. Neben dem Sammeln und Darstellen von Daten wird auch der Teil der Dateninterpretation und Berechnung von Einsparungen übernommen.
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    Nominiert in der Kategorie Maschinen: Whiz, ein autonomer Staubsauger von ICE Robotics/Softbank Robotics. Er kann auch in komplexen und dynamischen Umgebungen autonom navigieren.
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    Nominiert in der Kategorie Maschinen: Era Pro von Sprintus. Der intelligente Trockensauger erfasst wichtige Reinigungsdaten wie Laufzeiten und Standorte und überträgt sie über die Sprintus-App in das Flottenmanagementsystem.
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    Nominiert in der Kategorie Zugehörige Produkte/Dienstleistungen: Recycle Factory von Spectro. Das System bietet die Möglichkeit, leere Kunststoffverpackungen zurückzugeben, die dann wiederverwendet oder recycelt werden, um neue Verpackungen für Reinigungsmittel zu erstellen.
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    Nominiert in der Kategorie Ausrüstung: ein zu 100 Prozent recycelbarer Nachfüllbeutel für Reinigungschemie von Green Care Professional/Werner & Mertz. Der Kunststoffverbrauch kann um bis zu 80 Prozent reduziert werden.
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    Nominiert in der Kategorie Ausrüstung: ein Solarmodul für die Reinigungswagenreihe Opera von TWT. Mit Hilfe des Systems können Wischbezüge ausgerüstet werden. Die Lösung wird durch Drücken eines Knopfes auf der Oberseite des Wagens abgegeben, die Dosierung wird per Software gesteuert. Die Förderpumpe wird durch eine Batterie aktiviert, die durch ein kleines Solarpanel (Innenbeleuchtung) aufgeladen wird.
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    Nominiert in der Kategorie Zugehörige Produkte/Dienstleistungen: die Akkuplattform Battery Universe von Kärcher. Alle Akkus der Plattform verfügen über ein LCD-Display, das neben der verbleibenden Akkukapazität auch die Restlauf- und Rest­ladezeit in Minuten anzeigt.

IOT & Now von ToolSense siegte in der Kategorie E-Cleaning. Das System. bestehend aus Hard- und Software, zielt darauf ab, einen nicht optimalen Maschineneinsatz oder-ausfall zu vermeiden. Es kann für jede Maschinenmarke verwendet werden und erfasst eine Vielzahl von Daten. Für die Jury war die Kombination aus praktischer und erschwinglicher L ösung für die Digitalisierung von Reinigungsmaschinen ein entscheidender Faktor. Das Produkt setzte sich gegen das webbasierte Flottenmanagement-Tool IntelliTrail Analytics von Taski/Diversey und die Reinigungsmanagement-Software Digital Cleaning Plans von Tork/Essity zur Digitalisierung von Reinigungsroutinen durch.

In der Kategorie Zugehörige Produkte/Dienstleistungen kam Virtual-Reality-Training „Saubere Hände“ von Tork/Essity auf Platz eins. Es handelt sich um eine interaktive Handhygieneschulungssimulation , die den Anwender in die Rolle einer Krankenschwester oder eines Arztes versetzt - für die Jury eine benutzerfreundliche Methode zur Einhaltung der Händehygiene im Gesundheitswesen. Weitere Finalisten in dieser Kategorie waren Recycle Factory von Spectro und die Akkup lattform Battery Universe von Kärcher. Die Akkus der Plattform verfügen über ein LCD-Display, das neben der verbleibenden Akkukapazität auch die Restlauf- und Rest­ladezeit in Minuten anzeigt. Recycle Factory bietet die Möglichkeit, leere Kunststoffverpackungen zurückzugeben, die dann wiederverwendet oder recycelt werden, um neue Verpackungen für Reinigungsmittel zu erstellen.

Der Preiswurde zum 13. Mal verliehen. Nominiert waren zwölf Produkte in vier Kategorien. Die Jury unter Vorsitz von Michelle Marshall hat ihre Wahl unter 86 Bewerbungen von Ausstellern getroffen. Die Kriterien Nachhaltigkeit, Effizienz und Produktivität spielten in diesem Jahr eine besondere Rolle.

Als Gesamtsieger vor zwei Jahren hatte sich der Reinigungsroboter Kira B50 von Kärcher durchgesetzt. Zugleichkam er in der Kategorie Maschinen auf Platz eins. In der Kategorie Ausrüstungwurde der Powr-Mop Lite von Syr als Sieger gekürt. Das Vermop-System Onekam in der Kategorie E-Cleaning auf Platz eins. In der Kategorie Zugehörige Produkte/Dienstleistungen setzte sich der Recycling-Service Tork Paper Circle von Essity durch.

2018 zog die Interclean rund 33.000 Besucher aus 143 Ländern an. Knapp 900 Aussteller aus 47 Ländern zeigten ihre Produkte.

Der Startschuss für die Messe fiel 1967. Sie findet alle zwei Jahre in Amsterdam statt – von 1998 bis 2017 in Kooperation mit dem Branchenverband ISSA. Ende 2017 hatten die Partner beschlossen, ihre Allianz zu beenden. Seitdem heißt die Messe nicht mehr ISSA/Interclean Amsterdam, sondern Interclean Amsterdam. / HH