Als Zusammenschluss mehrerer Familienunternehmen und Einkaufsgemeinschaft begann die Geschichte der Igefa. 2025 blickt das Fachgroßhandelsunternehmen als SE auf 50-jähriges Bestehen zurück.
1975 fing alles an. "Es ging darum, etwas zu schaffen, das Bestand hat – für unsere Kundinnen und Kunden, unsere Mitarbeitenden und unsere Familien. Dass daraus 50 Jahre Igefa geworden sind, erfüllt mich mit großem Stolz“, resümiert Gründungsmitglied Adolf Kruse.
Jens Wittrock, Sohn des Mitgründers Helmut Wittrock, ergänzt: "Mein Vater war überzeugt: Wenn jeder seine Stärken einbringt und wir als Gemeinschaft auftreten, können wir mehr erreichen als allein."
Auch Wolfgang Eichler, ebenfalls Sohn eines Gründungsmitglieds, blickt zurück: "Als mein Vater bei Hegro einstieg, ahnte niemand, dass daraus ein so bedeutender Baustein für die spätere Igefa entstehen würde. Der Zusammenhalt der Familienbetriebe war damals wie heute das Fundament unseres Erfolgs.“
Im Laufe der Zeit ist die Igefa ein marktführender Handels-, Service- und Logistikpartner geworden. 2021 erhielt der damalige Unternehmensverbund eine neue Struktur: Durch Zusammenschluss der Gruppen Eichler-Kammerer, Kruse, Wittrock + Uhlenwinkel und Übernahme der Arndt-Gruppe entstand die heutige Igefa SE. SE steht für Societas Europaea, eine Rechtsform für Aktiengesellschaften im Europäischen Wirtschaftsraum.
Die Igefa – seit 2022 mit Sitz in Neumünster – beschäftigt aktuell rund 3.000 Mitarbeiter an 35 Standorten in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Polen. Vorsitzender des Vorstands ist seit Herbst 2024 Matthias Rucker. Den Vorsitz in Bei- und Aufsichtsrat hat im März 2025 Julia Del Pino von ihrem Bruder Kai Kruse übernommen.
Begleitet wird das Jubiläum von einer Kampagne mit dem Titel "Auf 50 Jahre starke Partnerschaften". Umgesetzt wird sie zusammen mit den langjährigen Igefa-Partnerunternehmen Tork, Satino by Wepa, Deiss, Kimberly-Clark Professional, Drylock, Vileda Professional & Vermop, Duni, Ecolab, SC Johnson, Sprintus und Ansell.
Das Jahr 2025 will die Igefa nutzen, um zurückzublicken, aber auch, um neue Impulse für die Zukunft zu setzen. CEO Matthias Rucker ist überzeugt: "Wir stehen nicht am Ende einer Entwicklung, sondern an ihrem Anfang. Unsere Verantwortung endet nicht an der Laderampe – sie beginnt dort. Deshalb gestalten wir die Zukunft aktiv mit: nachhaltig, digital und gemeinsam mit starken Partnerschaften." /HH
