Dorfner: Robotik am Flughafen München ausgeweitet

Die Nürnberger Dorfner-Gruppe konnte ihren Auftrag am Flughafen München ein weiteres Mal ausbauen und reinigt jetzt 45.000 Quadratmeter Terminalfläche mit Reinigungsrobotern – und das jede Nacht.

Die Roboterflotte von Dorfner am Flughafen München besteht nun aus zwölf autonomen Maschinen. - © Dorfner

Während zu Beginn des Auftrags am Flughafen München zwei Roboter im Einsatz waren, die nachts circa 10.000 Quadratmeter gereinigt haben, ist dort nun eine aus zwölf autonomen Reinigungsrobotern bestehende Flotte des Dienstleisters aus Nürnberg installiert: Während große Scheuersaugmaschinen die breiten Hauptflure abarbeiten, schlängeln sich kompakte Modelle durch enge Bereiche an den Gates. Sollten nachts Mitarbeitende des Flughafens oder gestrandete Passagiere in den Gängen unterwegs sein, sorgt ein 360-Grad-Kamerasystem mit vorausschauender Hinderniserkennung stets für Sicherheit.

Auch ökologisch setzt die Flotte Dorfner zufolge ein Zeichen: Ein Recyclingsystem filtert das chemiefreie Reinigungswasser im laufenden Betrieb und steigert die Reichweite pro Tankfüllung so um das bis zu 2,5-Fache. Die neu angelernten Maschinen unterstützen die Reinigungskräfte vor Ort, ersetzen sie aber nicht. Die Roboter übernehmen vielmehr die monotonen Großflächen, während die Mitarbeitenden als Operatoren die Flotte steuern und somit Zeit für die anspruchsvolle Detail- und Sanitärreinigung gewinnen. /GH