
Christine Bruchmann, Inhaberin der Nürnberger Unternehmensgruppe Fürst, ist mit der Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft ausgezeichnet worden.
Wirtschaftsministerin Ilse Aigner würdigte bei der Verleihung der Medaille in München die Verdienste von Christine Bruchmann. Sie ist seit 2005 geschäftsführende Gesellschafterin der Firma Moritz Fürst. Seit ihrem Einstieg in das Unternehmen, das in den Bereichen Sauberkeit, Personal, Sicherheit und Outsourcing tätig ist, habe die 58-Jährige das Familienunternehmen mit unternehmerischer Weitsicht zukunftsträchtig umgestaltet. Dieses sei unter ihrer Führung auf zwölf Niederlassungen mit 2.300 Mitarbeitern allein in Mittelfranken angewachsen. Deutschlandweit zählt die Fürst-Gruppe mittlerweile rund 4.300 Mitarbeiter.
Besonders hob Ilse Aigner hervor, dass Christine Bruchmann stets die berufliche Chancengleichheit gefördert habe. Darüber hinaus engagiere sie sich in zahlreichen Ehrenämtern für die Gesellschaft, unter anderem als Vizepräsidentin der Industrie- und Handelskammer für Mittelfranken sowie als Vizepräsidentin des Vereins Staatsoper Nürnberg und als stellvertretende Vorsitzende der Stiftergemeinschaft Museum Industriekultur. Darüber ist Christine Bruchmann Mitglied im Kuratorium der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und steht der Hochschule als Beraterin zur Seite.
Neben Christine Bruchmann würdigte Ilse Aigner die Leistung zwölf weiterer Preisträger.