Mit 62.000 Fachbesuchern aus 140 Ländern ist in Düsseldorf die A+A 2023, internationale Leitmesse für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, zu Ende gegangen.

2.200 Aussteller aus 58 Nationen präsentierten ihre Produkte und Lösungen auf mehr als 80.000 Quadratmetern in zwölf Hallen 96,4% der Besucherinnen und Besucher bestätigten, dass ihre Erwartungen an den Messebesuch mehr als erfüllt wurden.
Veranstalter der viertägigen Messe, die in diesem Jahr unter dem Leitmotiv "Impulse für eine bessere Arbeitswelt" stattfand, ist die Messe Düsseldorf. Die A+A habe neue Maßstäbe gesetzt und nahtlos an den Erfolg ihrer Vorveranstaltungen angeknüpft. 2019 hatte der Veranstalter 2.121 Aussteller aus 63 Nationen und rund 73.000 Fachbesucher verbucht. Im Corona-Jahr 2021 waren es 1.204 Aussteller aus 56 Nationen und rund 25.000 Besucher.
Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Fokus
Im Mittelpunkt der A+A 2023 standen die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Beispiele für Technologien, die die Arbeitswelt in diese Richtung führen, sind Smart Wearables und PSA, Bestell-Apps für Gefahrenstoffmanagement, KI-basierte Gesundheitscoaches sowie Virtual-Reality-Anwendungen oder Exoskelette. Diese Entwicklungen unterstützen laut Messe Düsseldorf nicht nur die Sicherheit am Arbeitsplatz, sondern tragen auch zur Effizienzsteigerung und zur Schaffung gesünderer Arbeitsumgebungen bei.
"Die diesjährige A+A hat sich den aktuellen Fragen und Herausforderungen angenommen, Denkanstöße gegeben, Lösungsansätze aufgezeigt und den persönlichen Austausch gefördert. Wir freuen uns über das positive Feedback und danken allen für das entgegengebrachte Vertrauen", fasst Lars Wismer, Director der A+A zusammen.
Auch Stefan Brück, CEO der Uvex Safety Group und neuer Beiratsvorsitzender der A+A, unterstreicht die hohe Relevanz und Bedeutung der A+A: "Als Ausstellender sind wir vor allem erfreut über die Internationalität der Besucherinnen und Besucher sowie die hohe Anzahl an Entscheiderinnen und Entscheidern".
Mit internationalen Kongressen
Parallel zum Geschehen in den Messehallen fand der 38. Internationale Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, ausgerichtet von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi), mit rund 3.000 Besuchern statt. Er griff Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz und die Folgen des Klimawandels auf. Weitere Themen waren nationale und globale politische Vorstöße und Präventionsstrategien wie die "Vision Zero" sowie arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse anwendungsorientierter Forschung.
Dr. Christian Felten, Geschäftsführer der Basi, zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis des Kongresses: "Wir freuen uns darüber, dass die qualitativ hochwertigen Beiträge unserer mehr als 320 Referierenden in den 46 Sessions so viele interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer fanden".
Erstmals fand im Rahmen der A+A die WearRAcon Europe Konferenz, europäische Ausgabe der WearRAcon Konferenz in den USA, statt. Experten aus Forschung und Entwicklung sowie Unternehmen diskutierten und präsentierten dabei Innovationen und Trends im Bereich der Exoskelett-Technologie.
Vielfältiges Rahmenprogramm
Foren und Events wie die Corporate Fashion Show, die viermal täglich in Halle 15 stattfand, ergänzten das Messeprogramm. Auf dem A+A Catwalk präsentierten PSA-Hersteller aktuelle und modische Trends, die für eine jüngere Generation von Mitarbeitenden kreiert worden sind und neben Funktionalität und Nachhaltigkeit auch dem Wunsch nach einem persönlichen und ästhetischen Stil Rechnung tragen.
Eine Start-up Zone bot jungen und innovativen Unternehmen nicht nur eine Ausstellungsfläche, sondern auch eine Networking-Plattform, um mit den Top-Entscheidern für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit in Kontakt zu treten.
Die nächste A+A findet vom 4. bis 7. November 2025 statt. /HH