ISS und Telekom verlängern Zusammenarbeit bis 2035

Nach Beilegung vertraglicher Differenzen durch eine Vergleichsvereinbarung haben sich ISS und die Deutsche Telekom zu einer Fortführung ihrer Partnerschaft bis Ende 2035 verständigt.

ISS erbringt Facility Services an über 8.000 Standorten der Deutschen Telekom – hier die Konzernzentrale in Bonn.

Wie ISS im Geschäftsbericht 2025 ausführt, war es im Rahmen der seit 2019 bestehenden Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom zu vertraglichen Streitigkeiten gekommen. ISS hatte daraufhin im Jahr 2022 die Einrichtung eines Schiedsgerichts beim Deutschen Institut für Schiedsgerichtsbarkeit initiiert, um darüber zu entscheiden. In dem Verfahren machten beide Seiten gegenseitige Ansprüche geltend: ISS hatte Vergütung für erbrachte Leistungen gefordert, die Deutschen Telekom bestritt die Ansprüche und hielt entsprechende Zahlungen zurück. Im Mai dieses Jahres endete das Verfahren schließlich mit einer Vergleichsvereinbarung.

Als Ausdruck der erneuerten Zusammenarbeit und des langfristigen Commitments haben die Parteien nun vereinbart, den bestehenden Vertrag bis Ende 2035 zu verlängern und entsprechend anzupassen. "Diese Vereinbarung schafft eine belastbare Basis für die Zukunft", sagt Kasper Fangel, CEO von ISS, und fügt hinzu: "Die Deutsche Telekom ist ein Schlüsselkunde und strategischer Partner für ISS. Die Einigung und die Verlängerung unserer Partnerschaft unterstreichen unser anhaltendes Engagement, die Beziehung weiter zu festigen und auszubauen." Rainer Hoff, Senior Vice President Group Real Estate bei der Deutschen Telekom AG, ergänzt: "Wir freuen uns, mit ISS eine Einigung erzielt zu haben. Unsere Partnerschaft basiert auf dem gemeinsamen Anspruch, unseren Kunden durch branchenführende operative Exzellenz, Innovation, Kosteneffizienz sowie den gezielten Einsatz KI-gestützter Lösungen und smarter Gebäudetechnologien herausragende Services zu bieten."

ISS Deutschland erbringt seit 2019 mit rund 6.000 Beschäftigten integrierte Facility Services an über 8.000 Standorten der Deutschen Telekom. /GH