Der österreichische Hygienespezialist Hagleitner hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 155,8 Mio. Euro erzielt – ein Plus von 16,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein neues Allzeithoch.
Anfang Juni präsentierte Hagleitner die Zahlen für das letzte Geschäftsjahr, das von April 2022 bis März 2023 ging. Nach einem Umsatz von 136,5 Mio. Euro im Zeitraum 2019/2020 verzeichnete das Familienunternehmen mit Sitz in Zell am See während der Pandemie einen Umsatzknick: 2020/2021 sank der Umsatz auf 123,1 Mio. Euro, 2021/2022 stieg er zwar wieder auf 133,3 Mio. Euro, erreichte aber nicht den Wert aus 2019/2020. Angesichts der nun vorgelegten, neuen Rekordzahlen für 2022/2023 gab sich Firmenchef Hans Georg Hagleitner zuversichtlich: "Die Achterbahnfahrt beim Umsatz ist vorbei."
Ungeachtet der Krise habe das Familienunternehmen von 2019 bis 2022 über 45 Mio. Euro aufgewendet, um zu expandieren – Forschung und Entwicklung nicht mit eingerechnet. Im Mai 2022 eröffnete Hagleitner ein neues Werk sowie eine Hygieneakademie, beides in Zell am See. Im Oktober 2022 folgte der Start des deutschen Headquarters in Frankfurt am Main.
Umsatzziel: 500 Mio. Euro bis 2032
Weitere Wachstumschancen sieht Hans Georg Hagleitner vor allem global: 500 Mio. Euro soll sein Betrieb im Jahr 2032 weltweit umsetzen. Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug die Exportquote 44 %. Hagleitner ist an 27 Standorten in zwölf europäischen Ländern vertreten, ferner gibt es Handelspartner in 66 Ländern. Rund 1.300 Personen arbeiten aktuell im Unternehmen; auch diese Zahl soll kräftig steigen: auf voraussichtlich 2.500 Menschen im Jahr 2032. /GH
