Altenpflege 2023: Ein Messestreifzug mit Fokus auf Reinigung

21.000 Besucher informierten sich auf der Altenpflege 2023 bei 570 Ausstellern über neue Produkte und Trends. Auch die Reinigungsbranche war in Nürnberg präsent. Ein Streifzug durch die Hallen.

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    Dr. Schnell: Bei Ecolution handelt es sich um ein nachhaltiges Reinigungssystem bestehend aus Ultrahochkonzentraten beziehungsweise Sticks und Zubehör wie Dosiersystemen und Sprühflaschen, welches Marcus Sosinski (Bild) auf der Messe vorstellte. 1 l Ultrahochkonzentrat ergibt 2.000 l Reinigungslösung. Die Menge wird über die passende Dosieranlage mit Wasser gemischt. Auf diese Weise lassen sich laut Hersteller 80 % Verpackungsmüll und CO2 im Transport sparen. Und aus 3 g ökologischem Granulat in Form eines Sticks in wasserlöslicher Verpackung lassen sich 500 ml Reinigungsmittel herstellen. Das funktioniert für Universal - und Sanitärreiniger. Hierbei werden laut Hersteller 98 % Verpackungsmüll eingespart. Das Ecolution-­System ist bereits CO2-neutral. Im Bereich Textilhygiene wurden mit dem Prima-System Flüssigwaschmittelprodukte vorgestellt. Die kompakte Dosiertechnologie Primatec steuert einzelne Waschmaschinen und dosiert automatisch vier flüssige Produkte für die Reinigung von Bewohnerwäsche, Arbeitskleidung, Reinigungstextilien und mehr. Und das RKI-konforme Dosiergerät Perojet Tec zum stationären Anmischen und Abfüllen von Desinfektionslösungen gewährleistet sichere Flächendesinfektion in Alten- und Pflegeheimen.
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    Electrolux Professional: Mit den semi-professionellen Geräten der MyPro-Serie richtet sich das Unternehmen an Einrichtungen, die kleinere Wäscheposten in Räumen mit 230 Volt-Anschlüssen bearbeiten. Die ­Profigeräte der Line 6000 sind hinge­gen für kleine, mittlere und große Belademengen mit individuellen Pflegevorgaben entwickelt. Mit der WB6-20 zeigte Electrolux eine 20-kg-­Waschschleudermaschine mit einer Trennung der reinen von der unreinen Seite. Dank einer frei programmierbaren Steuerung sind verschiedene Desinfektionsprogramme einstellbar, die eine Pflege sämtlicher Textilarten nach RKI-Vorgaben sicherstellen.
    Für die Aufbereitung von Reinigungstextilien präsentierte Frank Kabza (Bild) spezielle Moppmaschinen, die mit besonders konstruierten Heizkörpern sowie elektrischen Ablaufventilen zum schnellen und effizienten Abtransport der Schmutzflotte ausgestattet sind. Ein hochtouriger Lauf sorgt für eine effiziente Entwässerung der Wischbezüge. Die neben der kleinen Moppma­schine WH6-6 ausgestellte 14-kg-Moppmaschine mit ClarusVibe-Steuerung (WH6-14 CV) soll außerdem einen besonders schonenden Umgang mit Ressourcen sicherstellen: Vor Programmbeginn wird die Beladung ermittelt und die Wasser- und Waschmittelmengen entsprechend angepasst. Die semiprofessionelle 8 kg fassende MyPRO classic (WE170P) verfügt über drei Hygiene- und zwei Mopp-­Programme.
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    GVS: Um Kunden nachhaltiges Handeln näher zu bringen, haben sich die GVS Group, Ecolab Deutschland, Vertreter der AWO Südsachsen und Leipziger Land sowie die Beratungsspezialisten der Imug zusammengeschlossen. Ziel der Aktion: einen kostenlosen Nachhaltigkeitscheck zu etablieren, mit dem Maßnahmen direkt in den Pflegeeinrichtungen geprüft und verbessert werden können, samt definiertem Kriterienkatalog und Optimierungsvorschlägen. Die Häuser sollen dadurch nachhaltiger, effizienter und wirtschaftlicher arbeiten. So engagierte sich die GVS Group in ihrer Kernkompetenz Großhandelslogistik für die Optimierung von Lieferketten. Ecolab kümmerte sich um die Prüfung der Produkt- und Anwendungseffizienz. Strategisch und fachlich betreut wurde die Aktion von der auf Nachhaltigkeit und CSR spezialisierten Beratungsgesellschaft Imug. Wichtig war, die Aktion unter Realbedingungen in Einrichtungen durchzuführen. Die AWO Südsachsen und Leipziger Land stellten dafür ihre Häuser zur Verfügung.
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    Hagleitner: Das Hygieneunternehmen aus Österreich ­stellte einen Hygienespender für Flächen-Desinfektionstücher vor, der die Tücher konserviert und einzeln bereitstellt. Entnehmen lassen sie sich mit einer Hand. Ein digitaler Haltbarkeitswächter signalisiert dabei das Ablaufdatum. Xibu 2Wipe hybrid heißt der Automat, bei dem es sich laut Hersteller um den weltweit ersten Spender für Flächen-Desinfektionstücher handelt. Die Funktionsweise demonstrierte Thorsten Gallus (Bild): Nähert sich die Hand dem Sensor, öffnet sich eine Drehscheibe und das Desinfektionstuch erscheint. Nach dessen Entnahme schließt das Gerät vollautomatisch. Der Spender konserviert seinen Inhalt und verhindert das Austrocknen. Laut Hersteller hält das Dichtungssystem jedes Desinfektionstuch feucht und damit wirksam über die gesamte Verwendungszeit. Bestücken lässt sich das Gerät mit Desinfektionstuchpackungen von Hagleitner. Ist die eine Packung aufgebraucht, schaltet der Spender auf die andere um. Da beide Packungen aufrecht im Spender stehen, verteilt sich die Desinfektionslösung dem Hersteller zufolge ausgewogen. Jedes Tuch in der Packung bleibe gleichermaßen durchfeuchtet und uneingeschränkt wirksam. Der Hersteller bietet für den Spender auch einen Bodenstandfuß an, der eine mobile Platzierung ermöglicht. Auf diese Vorrichtung passt außerdem ein Abfalleimer, so können die Tücher sofort nach Gebrauch entsorgt werden.
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    Igefa: Die Handelsgesellschaft präsentierte sich als Vollversorger für das Gesundheitswesen und stellte Lösungen aus den Bereichen E-Commerce und Logistik vor. Ziel ist es, den Einkauf für Kunden mithilfe innovativer Bestellprozesse einfacher und effizienter zu gestalten. Um Kunden bestmöglich zu unterstützen, bietet der Igefa-Campus branchenspezifische Weiterbildungen an. Kunden werden auch dabei unterstützt, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen: Die Igefa berät sie, wie sie durch effizientere Prozesse und den Einsatz von umweltfreundlichen Produkten und Lösungen einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten können. Produktseitig lautete das Oberthema Hygiene. Hier standen Desinfektionsmittel, Hygienepro­dukte und Reinigungsmittel im Mittelpunkt. Janine Homburg (Bild) ­informierte unter anderem über das umfassende Sortiment der ­Igefa-­Eigenmarke Kolibri.
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    Kenter: Auf der Maschi­nenseite standen bei Kenter Franzi, der i-Mop und der R3 (Bild v.r.) im Fokus. Sogenannte Co-Bots sollen keine Mitarbeiter ersetzen, sondern diese bei der Reinigung großer Flächen unterstützen. Der R3 ist ein kleiner Schrubbroboter, der bald auch als Saugversion erhältlich sein wird. Die "gesprächige“ Franzi gibt es als Schrubb-, Mopp- und Saugversion. Beide Roboter entlasten Mitarbeiter bei der Bodenreinigung.
    Die Sauberlaufmatten i-Matt und McMatt können individuell verlegt werden, sind reversibel verklebt und daher stolper- und barrierefrei und können zudem mit einer Scheuersaugmaschine wie dem i-Mop gereinigt werden. Der i-Mop zeichnet sich durch seine Flexibilität und seinen sparsamen Wasserverbrauch aus. Zusätzlich können die biotechnologischen Reinigungsprodukte von InnuScience und ozonisiertes Wasser von Tersano, welches direkt vor Ort durch Elektrizität und Wasser erzeugt wird, verwendet werden. Das skandinavische Moppsystem von Rekola Reflex kann hinzugezogen werden, um – ergänzend zum i-Mop – schwer zugängliche Stellen zu reinigen.
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    Kiehl: Bei Acidodes, vorgestellt von Egbert H. Ten Berge (Bild), handelt es sich um einen sauren Desinfektionsreiniger für die einstufige Reinigung, wodurch im Objekt Zeit eingespart wird. Das Produkt ist für das Gesundheitswesen, den Lebensmittel- und Schwimmbadbereich geeignet und entfernt Ablagerungen von Kalk und Wasserstein wie auch fettige, ölige und eiweißhaltige Rückstände. Acidodes ist dabei frei von Duft- und Farbstoffen sowie von Salz- und Phosphor­säure und kann auch in Reinigungsautomaten und in der Schaumkanone eingesetzt werden.
    Für das Waschen und Spülen gibt es bei Kiehl zwei Systeme: Das Arcandis-System für die maschinelle Geschirrreinigung und das ProMop-System für das professionelle Aufbereiten von Moppbezügen und Reinigungstextilien; der Prozess­ablauf ist dabei exakt geregelt, damit das Waschen und Aufbereiten hygienisch und sicher erfolgt.
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    Kimberly-Clark Professional: Mit dem Allround-Spendersystem WypAll Reach­Plus lassen sich Reinigungsaufgaben einfach und hygienisch gestalten. Über die Einzelblattentnahme zieht der Anwender ohne Aufwand oder Kontakt mit der im Gehäuse fixierten Rolle kontaminationssicher ein Reinigungstuch heraus. Durch die bedarfsgerechte Ausgabe sind Wechsel und Nachbestellen der Verbrauchsmaterialien seltener notwendig. Gleichzeitig erhöht die Reinigungs- und Saugleistung der WypAll-Produkte die Kapazität, denn laut Hersteller wird im Vergleich zu herkömmlichen Produkten weniger Tuch für dieselbe Menge an Schmutz und Keimen benötigt. Dank der speziellen Halterung kann der Spender vielseitig ausgerichtet werden, sodass das Tuch in verschiedene Richtungen ausgegeben wird. Auch freistehend auf einer industriellen Werkbank, einer Servicetheke oder einem Reinigungswagen sind die Wischtücher vor Ort einsatzbereit.
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    Miele: Vernetzungslösungen sowie neue Geräte standen im Mittelpunkt, unter anderem das Portal Miele Move, mit dem Wäschereimaschinen mobil gemanagt werden können. Waschmaschinen und Trockner der Generation "The New Benchmark Machines" sind ebenfalls für die digitale Vernetzung über das Portal vorbereitet. Ab Sommer 2023 folgt zudem eine neue Einstiegsklasse mit Beladekapazitäten von 9-11 kg. Gegenüber den bisherigen Geräten gleicher Größenordnung sparen die neuen Waschmaschinen etwa 1 l Wasser pro Kilogramm Textilien ein, je nach Modell auch mehr.
    Für Wäschereien mit wenig Platz stellt Miele Trockner der neuen Baureihe SlimLine vor, die ebenfalls vernetzbar sind. Mit nur 71 cm Breite benötigen diese Maschinen eine Grundfläche von weniger als 1 m². Sie sind abhängig von der Beheizungsart jetzt für Füllmengen von 11–16 kg ausgelegt (vorher 10–15 kg). Neben der Gas- und Elektrobeheizung stehen Wärmepumpentrockner zur Verfügung, die 60 % weniger Energie als Geräte mit konventioneller Elektrobeheizung verbrauchen.
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    Mobiloclean: Neben der Präsentation der Eigenmarken diente der Mobiloclean-Stand auch als Bühne für die Partnerunternehmen der Handelsgruppe: ICE Cobotics, Wecovi und Avet. Cobi 18 von ICE Cobotics ist eine kompakte, autonome Scheuersaugmaschine mit 48 cm Reinigungsbreite, geeignet für den Einsatz bei engen Platzverhältnissen. Durch die seitlichen Bürsten, die knapp über den Umfang der Maschine hinausragen, reinigt sie nahezu bis zum Rand. Die Maschine ist mit mehreren Programmieroptionen ausgestattet, sodass sie in verschiedenen Reinigungsmodi eingesetzt werden kann, neben den diversen autonomen Modi auch konventionell im manuellen Modus.
    Avatar von Avet ermöglicht chemiefreies Waschen bei niedrigen Temperaturen dank des ozonisierten Wassers. Das Gerät reichert Leitungswasser mit Aktivsauerstoff O3 an. Das Ozon, welches eine fettlösende, desodorierende und keimreduzierende Wirkung hat, zerfällt wieder zu Wasser und Sauerstoff und hinterlässt keine Rückstände. Das System ist insbesondere für stark verschmutzte und rie­chende Textilien wie Wischbezüge geeignet.
    Derik Landman von Wecovi (Bild) demons­trierte die Funktionsweise von BubbleFlush, einem Ultraschallreiniger für Toiletten, sodass auf den Einsatz von Chemie verzichtet werden kann. Das Gerät wird dabei einfach in das Toilettenbecken gehalten, Kalk- und Urinstein werden dann mittels Ultraschall weggesprengt und mit dem Abwasser weggespült.
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    Next FM Robotics: Die Marke hat sich auf den Vertrieb von Reinigungs- und Servicerobotern spezialisiert, einschließlich der Inspektion, Wartung und Instandsetzung während der Vertragslaufzeit durch das engmaschige Netzwerk in Deutschland. Die angebotenen autonomen Maschinen der Hersteller Gausium, Softbank und Keenon sind in der Lage, verschiedene Reinigungs- und Serviceaufgaben auszuführen, ohne dass menschliche Eingriffe erforderlich sind. Laut Anbieter rechnen sich die Cobots, gemietet oder geleast, bereits ab dem ersten Einsatztag. Durch den Einsatz von Reinigungsrobotern wie dem ­neuen Phantas 4 in 1, geeignet für Staub- und Scheuersaugen sowie Kehren und Staubwischen, und dem Serviceroboter Dinerbot T5 können die Arbeit der Reinigungs- und Servicekräfte optimiert sowie die Reinigungsqualität und die Servicezeit erhöht werden.
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    Orochemie: Desinfektionslösungen standen bei Orochemie im Fokus. So wurden die gebrauchsfertigen Desinfektionstücher B 20 gezeigt, die alkoholfrei sind und sich zum Beispiel für die Reinigung und Desinfektion der Oberflächen von medizinischem Inventar eignen. Sie sind bakterizid, levurozid, begrenzt viruzid, begrenzt viruzid Plus. Dagegen sind die gebrauchsfertigen XL-Desinfektionstücher B40 parfüm- und farbstofffrei und eignen sich für die Schnelldesinfektion alkoholbeständiger Oberflächen von nicht invasiven Medizinprodukten und medizinischem Inventar. Sie sind bakterizid, tuberkulozid, fungizid, begrenzt viruzid, begrenzt viruzid Plus. Und die gebrauchsfertigen XL-Desinfektionstücher B45 sind parfümfrei, farbstofffrei sowie aldehydfrei und geeignet für die Schnelldesinfektion empfindlicher Oberflächen von nicht invasiven Medizinprodukten und medizinischem Inventar, aber auch für Displays und Bedien­felder empfindlicher Geräte (Mobiltelefone, Tablets, Monitore) verwendbar.
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    Pfennig Reinigungstechnik: Der Spezialist für manuelle Reinigung zeigte Reinigungswagen für das Gesundheitswesen.
    Jörg Schenk (Bild li.) und Florian Filser präsentierten hierzu das Dosier- und Tränkungssystem MopScoop² zur präzisen Just-in-time-Tränkung von Wischbezügen. Die Vorpräparation wird dabei direkt auf den Reinigungswagen verlegt. Die Wischbezüge lassen sich unmittelbar vor dem Einsatz mit einer vordefinierten Flüssigkeitsmenge (250, 350 oder 400 ml) direkt am Systemwagen tränken. Dies erfolgt bedarfsgerecht, geschlossen und sicher – das Gesamtsystem ist absperrbar – mit zwei getrennten farbcodierten Einheiten. Das Dosiersystem ermöglicht anwenderunabhängige Reinigungs- und Desinfektionsergebnisse und bietet Flexibilität und Sicherheit, denn die Ergebnisse sind dank vordefinierter, individuell für alle Einsatzbereiche anpassbarer Dosiermengen reproduzierbar. Darüber hinaus ist das System anwenderfreundlich: Der Anwender muss sich nicht bücken, nichts heben und es ist kein Kraftaufwand erforderlich.
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    SC Johnson Professional: Der Hautschutz-Experte zeigte sein umfangreiches Sortiment an Hautschutz- und Handhygiene-Produkten und informierte über die Einführung eines professionellen Hautschutzprogramms und die neuen Hautschutzprogramm-­Audits. SC Johnson Professional unterstützt Unternehmen und Einrichtungen bei der Einführung eines professionellen Hautschutzprogramms bestehend aus den vier Bereichen Hautschutz, Hautreinigung, Handdesinfektion und Hautpflege. Damit das Hautschutzprogramm immer auf dem neuesten Stand ist, bietet der Hersteller zudem ein kostenloses Hautschutzplan-Audit an, bei dem das bestehende Hautschutzprogramm der Kunden vor Ort auf Aktualität und Plausibilität überprüft wird.
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    Schneidereit Professional: Der Spezialist fürs Waschen ergänzt sein Mietmodell um drei Spülmaschinen für das Gesundheitswesen. Vorgestellt wurden von Arnd Lütticke (re.) und Rainer Meertz eine Untertischspülmaschine, eine Gläserspülmaschine und eine Haubenspülmaschine. Edelstahlbauweise, robuste Schläuche und wartungsfreie Pumpen prädestinieren die Maschinen für den Dauerbetrieb. Durch die inkludierte Enthärtungsanlage wird der Pflegeaufwand der Maschinen auf ein Minimum reduziert. MembraTec-Dosierpumpen fügen automatisch die richtige Menge an Reinigungschemie hinzu. Durch die schnellen Spülzyklen lassen sich bis zu 50 Körbe mit Geschirr, Besteck oder Gläsern in der Stunde bewältigen. Dabei sind die Maschinen bei einer Klarspültemperatur von bis zu 84 °C hygienesicher.
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    Stahl Wäschereimaschinen: Der Hersteller bietet die komplette Wäschereitechnik aus einer Hand an, mit der alle anfallende Wäsche in einer Inhouse-Wäscherei gewaschen werden kann, von Bettwäsche über Bewohnerkleidung bis hin zu Küchenwäsche und Reinigungstextilien. Für alle hygienesensiblen Bereiche bietet Stahl beispielsweise die Trennwand-­Waschmaschine Divimat an: Sie trennt die Wäsche in eine reine und eine unreine Seite. Durch zwei unterschiedliche Bauweisen kann sie an die jeweiligen räumlichen Gegebenheiten und Wäscheanforderungen angepasst werden.
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    Topserv: Für die neue Fachhandelsgruppe der Reinigungs-/Hygiene- und Pflegemittelbranche, die aus dem Zusammenschluss von vier mittelständischen Familienunternehmen besteht (Durner, Julius Brune, Toussaint mit O+S Offterdinger & Sailer sowie Wencke Management Gruppe mit Van Merhagen + Seeger, Nonne und Lloyd), war es der erste ­große Messeauftritt. Folgerichtig präsentierte man sein breites Portfolio mit Schwerpunkt auf dem Gesundheitswesen. Neben Reinigungs-, Pflege- und Desinfektionsmitteln, darunter die gezeigte Pflegeserie Medisoft Care, bietet man auch personalisierte Berufsbekleidung und persönliche Sicherheitsausstattungen an, wie Daniela Margardt, Toussaint, und Jürgen Stemmler von Abeba, Anbieter von Spezialschuhen aller Art, erläuterten (Bild). Dazu kommen noch autonome Reinigungsmaschinen (Scheuer-, Kehr- und Teppichsaugmaschinen), wobei man in diesem Bereich auf den Partner Gausium setzt.
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    Tork: Neu auf dem Markt in Deutschland sowie Österreich sind drei gemeinsame Produkte von Tork und Sagrotan: ein antibakterieller Allzweck-Reiniger, eine Schaumseife zur Händedekontamination und ein Händedesinfektionsgel. Insbesondere die Gastronomie sowie die Office-Reinigung sollen davon profitieren können. Der "Sagrotan Tork Antibakterieller Allzweck-Reiniger“ kann auf Küchenmöbel, Abtropfflächen, Duschwände, Herdplatten, Mülleimer, Badewannen, Wasserhähne, Waschbecken, Böden und Toilettensitze aufgetragen werden. Das bleichmittelfreie Produkt kann für Oberflächen in der Lebensmittelzubereitung verwendet werden.
    Die nach EN 1499 zertifizierte Tork Sagrotan Schaumseife zur Händedekontamination ist wirksam gegen Bakterien, Viren sowie Hefepilze und frei von Parfümen und Farbstoffen. Das Tork Sagrotan Händedesinfektionsgel entspricht den Normen EN1500 und EN14476 und enthält feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, die ein gutes Händehygieneverhalten unterstützen. Beide Pro­dukte werden in versiegelten Kartuschen mit einer Einwegpumpe für maximale Hygiene geliefert.
    Der Fokus beim Messeauftritt von Tork lag unter anderem auf dem VR-Händehygiene-Training, einer interaktiven Simulationsschulung, um die Compliance in Gesundheitseinrichtungen zu verbessern, wie Stefan Bruckmann (Bild) betonte.
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    Treysse: Der Gesamtausrüster sowie Vollservice- und Finanzierungspartner für professionelle Wäschereitechnik präsentierte zum einen die neue Produktserie der professionellen Wärmepumpentrockner, welche nun auch mit einer elektrischen Zusatzheizung als Booster verfügbar sind: Die Aufheizzeiten und damit die Trocknungszyklen können stark verkürzt werden. Die Wärmepumpentrockner zeichnen sich durch einen laut Hersteller um 70 % geringeren Energieverbrauch gegenüber herkömmlichen Ablufttrocknern aus und sind mit einer Chargenzeit von etwa 40 min sehr effizient. Das zweite Augenmerk lag auf der Präsentation der neuen Evolis-Steuerungsplattform, die zusammen mit der patentierten SmartWave-Technologie für eine beladegewichtsabhängige Wasser-, Energie- und Chemieverbrauchssteuerung zuständig ist. Dabei wird zu Beginn eines jeden Waschgangs automatisch die Aufnahmefähigkeit der Wäsche gemessen und danach die Wasserstände, der Energiebedarf sowie die Zuführung der Waschchemie entsprechend angepasst.
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    TTS Cleaning: Andreas Görres (Bild) demonstrierte die Funktionsweise des kontaktlosen Abwerfens von Wischbezügen mit Pockety. Der symmetrische Halter sorgt für ein schnelles Aufziehen der Bezüge, während der innovative Deckel die ­Bezüge im Handumdrehen entfernt: Dafür muss der Halter einfach vom Deckel gelöst werden, um den unreinen Bezug in den Eimer abzuwerfen. Der Eimer mit Deckel kann mit Wäschesäcken ausgestattet werden, wodurch ein schnelles und hygienisches Entleeren sowie Waschen ermöglicht wird. Das System ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich, um jedem spezifischen Bedarf gerecht zu werden. Pockety ist mit der gesamten Palette der TTS-Wischbe­züge mit Taschen, mehrweg und einweg, kompatibel.
    Lampo ist ein System zum schnellem Ein- und Aufspannen, das es ermöglicht, einen einzigen Stiel für alle Oberflächen- und Bodenreinigungsgeräte zu verwenden. Dank des Jack-Adapters kann der Stiel sofort an Staubmopp, Bürsten, Glasreinigungswerkzeuge und Bodenhalter befestigt werden. Mit der Plug-Vorrichtung hingegen können die Halter direkt am Wagen ausgehängt werden, ohne Kontakt der Hände mit kontaminierten Oberflächen.