Kärcher investiert zwei Millionen Euro in Photovoltaik

Der Reinigungsgerätehersteller Kärcher will in den kommenden beiden Jahren zwei Millionen Euro in den Bau von Photovoltaikanlagen an drei Standorten investieren.

Die geplanten Photovoltaikanlagen am Hauptsitz von Kärcher in Winnenden (Bild) sowie an den Standorten Schwaikheim und Oberes Bühlertal sollen rund 1.740.000 kWh grünen Strom pro Jahr liefern. - © Kärcher

Die geplanten Anlagen am Hauptsitz in Winnenden sowie an den Standorten Schwaikheim und Oberes Bühlertal sollen das Unternehmen nach ihrer Fertigstellung mit mehr als 1.740.000 kWh grünem Strom pro Jahr versorgen.

"CO2-Emissionen zu senken ist ein wichtiger Pfeiler unserer Nachhaltigkeitsstrategie", sagt Marie Kristin Schmidt, Senior Director Corporate Sustainability Management bei Alfred Kärcher. "Dafür investieren wir gezielt in Projekte mit langfristigem Nutzen. Gleichzeitig reduzieren wir unseren Energieverbrauch stetig."

Die deutschen Kärcher-Standorte sparten nach Unternehmensangaben bereits im Jahr 2022 insgesamt 852.445 kWh Energie ein. Erreicht wurden diese Einsparungen durch eine Vielzahl von Maßnahmen: So nahm der Standort Oberes Bühlertal vergangenes Jahr ein neues Kühlsystem für die Spritzgussanlage in Betrieb, die nun jährlich das Äquivalent von 77.200 kg CO2 einspart. Insgesamt erreichte der Standort im vergangenen Jahr eine Einsparung von 89,8 t CO2.

Der Standort Winnenden benötigt weniger Heizenergie, da in den dortigen Fertigungsgebäuden Fenster und Dächer gedämmt wurden. Das Logistikzentrum Obersontheim senkt seinen Energieverbrauch mit einem neuen Hochregallager. Das dort arbeitende Transportsystem rekuperiert bei jeder Fahrt aus einem Regal nach unten Energie und arbeitet so besonders effizient../HH