Die professionelle Reinigung findet in weiten Teilen außerhalb der Nutzungszeiten eines Gebäudes und damit nahezu unsichtbar statt. Bei der Reinigung im laufenden Betrieb hingegen treffen Reinigungskräfte und Nutzer aufeinander – mit positiven Folgen für alle Beteiligten. Was Dienstleister bei der Umstellung beachten müssen.

Die Branche beschäftigt rund 800.000 Mitarbeiter. Geschätzt mindestens zwei Drittel davon sind in der täglichen Unterhaltsreinigung – und das bedeutet in der Regel Abend- und Nachtreinigung oder Reinigung zu sonstigen Randzeiten – tätig. Meist unbemerkt von den Nutzern der Gebäude sorgen die Reinigungskräfte dafür, Hinterlassenschaften aller Art akribisch und überwiegend starr nach Leistungsverzeichnis fachgerecht zu entfernen.
Sie saugen, wischen, desinfizieren, entsorgen und polieren das Arbeitsumfeld der Nutzer auf. Auch hygienisch saubere Sanitäranlagen gehören dazu und nicht zuletzt, dass nach der Reinigung alle Lichter im Gebäude ausgeschaltet und die Zugänge verschlossen sind. Reinigungskräfte leisten in der Unterhaltsreinigung täglich viel, um den Nutzern jeden Tag aufs Neue einen sauberen Arbeitsplatz und ein einladendes Arbeitsumfeld zu bieten.
Kunden die Sache schmackhaft machen
Die Gebäudenutzer nehmen diese Dienstleistungen meist nur unterschwellig wahr, wenn überhaupt. Die Reinigung rückt oftmals nur dann in den Blick, wenn etwas vergessen wurde oder nicht in Ordnung ist. Dann fallen Sätze wie "Hier wurde seit Wochen nicht mehr gereinigt – es liegt seit Ewigkeiten eine Büroklammer in der Ecke" oder "Die Toilette ist nicht gereinigt, es riecht nach Urin". Derartige Äußerungen kennen die meisten Gebäudereiniger. Doch was lässt sich tun, um solche pauschalen Aussagen zu verhindern, die der Arbeit der Reinigungskräfte nicht im Ansatz gerecht werden? Abhilfe kann Daytime Cleaning, also die tagesbegleitende Reinigung, schaffen. Sie muss dem Kunden und seinen Mitarbeitern allerdings meist erst schmackhaft gemacht werden. Viele Auftraggeber finden den Gedanken an Reinigung im laufenden Betrieb zuerst abschreckend – und nach dem ersten Schreck dann wenig praktikabel.
Reinigung meist unsichtbar für Nutzer
Geschätzt 85 Prozent der Unterhaltsreinigungsarbeiten finden außerhalb der Nutzungszeiten, also zu Randzeiten und damit unsichtbar für die Nutzer statt. Nutzer und Reinigungskräfte begegnen sich eher selten und somit wissen die Reinigungskräfte nicht, was den Nutzern bei der Unterhaltsreinigung wichtig ist und worauf Wert gelegt wird. Die Nutzer wiederum machen sich über die Verunreinigungen, die sie arbeitstäglich hinterlassen, keine Gedanken. Es kommt ja ohnehin später ein Unbekannter, der den Schmutz beseitigt. Ein Ausweg aus diesem Dilemma, für beide Seiten, ist die tagesbegleitende Reinigung.
Kommunikation ist zum Vorteil aller
Die Tagesreinigung hat nicht nur bezüglich der sozialen Nachhaltigkeit deutliche Vorteile gegenüber der Reinigung zu Randzeiten beziehungsweise in den frühen Morgen- oder Nachtstunden. Nutzer und Reinigungskräfte sehen sich bei der tagesbegleitenden Reinigung und sind sozusagen gezwungen, miteinander zu sprechen, um sich abzustimmen. Welche Arbeiten können heute durch- oder nicht durchgeführt werden? Nicht selten entstehen so auch Bekanntschaften zwischen Reinigungskräften und Nutzern, zum Vorteil beider Parteien. Positiv für die Nutzer ist, dass sie ihre Bedürfnisse bezüglich der Reinigung direkt und ohne Zeitverzögerung der Reinigungskraft persönlich mitteilen können. Und die Reinigungskräfte können die Arbeiten durch den täglichen Kontakt mit den Nutzern gezielt an deren Wünschen ausrichten.
Mehr Wertschätzung, weniger Ausfall
Es gibt weitere Vorteile: Die Reinigungskräfte erfahren im Rahmen der tagesbegleitenden Reinigung mehr Wertschätzung für ihre Arbeit und mehr Integration an ihrem Arbeitsplatz im Gebäude des Kunden. Zudem fallen Beschäftigte, die tagsüber reinigen, bei der Arbeit weniger aus. Auch schafft die tagesbegleitende Reinigung mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und der Teamzusammenhalt wird besonders gestärkt. Ausfälle werden sofort bemerkt und können vom Gebäudereinigungsunternehmen vor der Reklamation des Kunden oder Nutzers kompensiert und aufgefangen werden.
Die richtigen Argumente zählen
Um den Kunden und seine Beschäftigten für die tagesbegleitende Reinigung zu begeistern, bedarf es meist nicht vieler Argumente – wenn es denn die richtigen sind. Sicher ist: Die tagesbegleitende Reinigung fördert die Kommunikation zwischen Kunden, Nutzern, Reinigungskraft und dem Gebäudereinigungsunternehmen. Sie erhöht nachweislich – das bestätigt eine von Wisag Lebensmittelhygiene in Auftrag gegebene aktuelle Studie – die ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit in der Reinigung. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob es um tagesbegleitende Reinigung in der Gebäudeunterhaltsreinigung oder – wie in der Studie – um die Reinigung in lebensmittelproduzierenden Unternehmen geht.
Das Verständnis wächst
Bei der Reinigung im laufenden Betrieb begegnen sich Nutzer und Reinigungskräfte reinigungstäglich. So entsteht mit der Zeit ein gewisses Verständnis beider Parteien füreinander. Mehr noch: Der Nutzer kann Einfluss darauf nehmen, welche Leistungen die Reinigungskraft – im Rahmen der Möglichkeiten – in den Räumlichkeiten erbringt beziehungsweise leistet. Durch die Präsenz der Reinigungskräfte und dem dadurch bedingten Austausch zwischen Reinigungskräften und Nutzern gibt es auf einmal keine abwertenden Pauschalaussagen mehr. Die Nutzer können und werden die Reinigungskräfte darauf hinweisen, dass dort in der Ecke eine Büroklammer liegt oder es in der Toilette unangenehm riecht. Die Reinigungskräfte müssen nicht – wie bei der Abendreinigung üblich – stur das Leistungsverzeichnis abarbeiten, sondern können bei den Nutzern gezielt nachfragen, ob sie heute ein besonderes Anliegen haben.
Reklamationen vorbeugen
Auch ist es möglich, dass die Reinigungskräfte auf die Nutzer zugehen und nachfragen, ob sie mit der Reinigung zufrieden sind oder ob aus Nutzersicht Optimierungsbedarf besteht. Nicht zuletzt können die Reinigungskräfte den Nutzer zum Beispiel bitten, die Unterlagen auf dem Schreibtisch zusammenzuräumen, um gründlich reinigen zu können – oft ein Hindernis bei der Unterhaltsreinigung nach Feierabend der Nutzer. Reklamationen entstehen erst gar nicht, da eventuelle Defizite der Reinigung sofort angesprochen und abgestellt werden können. Das Resultat der tagesbegleitenden Reinigung ist zum einen ein hohes Maß an Nutzerzufriedenheit und zum anderen die Wertschätzung und Motivation der sonst meist unsichtbaren Reinigungskräfte durch die Nutzer.
Nicht alles geht im laufenden Betrieb
Damit tagesbegleitendende Reinigung reibungslos funktioniert, müssen einige grundlegende Voraussetzungen beachtet und im Vorfeld organisiert werden. So gibt es Reinigungsarbeiten, die aus verschiedenen Gründen nicht im laufenden Betrieb durchgeführt werden können. Dazu zählt zum Beispiel die Reinigung der sanitären Anlagen, denn sie müssen bei Anwesenheit der Nutzer sauber sein. Ebenso verbietet es sich aus Sicherheitsgründen, Verkehrsflächen wie Flure und Treppen während der Nutzungszeit zu reinigen. Zu groß wäre die Gefahr, dass die Nutzer auf frisch gewischten und noch feuchten Bodenflächen ausgleiten oder über ein Staubsaugerkabel stolpern. Ebenso schwierig wäre die tagesbegleitende Reinigung in Gemeinschaftsräumen wie Teeküchen, Kantinen sowie Unterrichts- oder Besprechungsräumen.
Hybrides Leistungsverzeichnis ein Muss
Um zu gewährleisten, dass auch die sogenannten nutzerkritischen Räume wie die Sanitärbereiche zur vollen Zufriedenheit gereinigt werden können und die Räume den Nutzern vollumfänglich und sauber zur Verfügung stehen, muss die Reinigung dieser Räume außerhalb der Anwesenheit der Nutzer erfolgen. Theoretisch ist das eigentlich ein K.-o.-Kriterium für die tagesbegleitende Reinigung. Aus diesem Grund ist ein hybrides Leistungsverzeichnis ein Muss. Das hybride Leistungsverzeichnis vereinigt die Flexibilität der Tagesreinigung, die sich am Nutzer ausrichtet, mit der Notwendigkeit, gewisse Arbeiten in starren Zyklen nutzerunabhängig zu erbringen. Klassischerweise werden bei der tagesbegleitenden Reinigung die sanitären Anlagen sowie die Verkehrsflächen wie Treppen und Aufzüge vor Arbeitsbeginn der Nutzer in den frühen Morgenstunden erledigt. Gleiches gilt für die Reinigung von Eingangsbereichen, Gemeinschaftsräumen wie Teeküchen, Kantinen sowie Unterrichts-, Besprechungs- oder Konferenzräumen.
Stolperfallen vermeiden
Apropos stolpern: Diese Gefahr besteht natürlich auch bei der tagesbegleitenden Reinigung von Teppichböden in Büroräumen und auf Verkehrsflächen. Daher sollten bei der Reinigung im laufenden Betrieb grundsätzlich akkubetriebene Staubsauger eingesetzt werden. Dadurch vermeidet man die Stolperfalle Kabel. Die Sauger sind zudem deutlich leiser als kabelgebundene Geräte. Ein weiterer Vorteil ist, dass Akkusauger rund 50 Prozent weniger Strom als Kabelsauger verbrauchen. Eine Win-win-Situation für alle, auch für die Umwelt.
In der Praxis beginnen die Reinigungskräfte reinigungstäglich, entsprechend der Menge der zu erledigenden Arbeiten, vor Anwesenheit der Nutzer damit, nutzerkritische Bereiche wie sanitäre Anlagen, Treppen oder den Empfang zu reinigen, sodass diese den Nutzern bei Arbeitsbeginn uneingeschränkt zu Verfügung stehen. Voraussetzung für ein gutes Gelingen und die Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit der Tagesreinigung ist natürlich, dass die Schnittmenge von starren und tagesbegleitenden Reinigungsarbeiten sowie der Geschäftszweck des Kunden einen sinnvollen tagesbegleitenden Reinigungseinsatz zulässt. So wäre es zum Beispiel eher schwierig, in einer Verwaltung mit hohem Publikumsaufkommen tagesbegleitend zu reinigen. Denn sowohl die Gebäudenutzer als auch deren Kunden sollen sich nicht gestört fühlen und der Geschäftsablauf soll nicht behindert werden.
Uwe Büttner | heike.holland@holzmann-medien.de
Uwe Büttner
Uwe Büttner ist Gebäudereinigermeister, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger und selbstständiger Berater mit dem Schwerpunkt öffentliche Ausschreibungen.
Welche Erfahrungen hat die Branche mit Tagesreinigung gemacht? rationell reinigen hat nachgefragt. Drei Antworten.
Nils Bogdol: Mehr Kontinuität, höhere Qualität
Nils Bogdol, Geschäftsführer, Ray Facility Management Group, Holdorf: "Wir haben in unserem Unternehmen bereits seit vielen Jahren einige Kunden davon überzeugen können, auf tagesbegleitende Reinigung umzustellen. Da wir auch an Flughäfen und in Krankenhäusern oder Sanatorien tätig sind, erzielen wir bereits rund 40 Prozent unseres Umsatzes mit tagesbegleitender Reinigung.
In Objekten wie Krankenhäusern oder Altenheimen ist es selbstverständlich, tagsüber zu reinigen. Die Herausforderung für uns ist, nachzuvollziehen, warum viele Kunden dieser Art der Reinigung gegenüber nicht eine höhere Akzeptanz aufbauen können. Die tagesbegleitende Reinigung in Krankenhäusern, Altenheimen oder Flughäfen ergibt sich aus der täglichen Routine. Denn die Gebäude sind selten so leer, dass sich die Reinigung tatsächlich ohne Kontakt mit Kunden durchführen lässt. Das ist der primäre Grund. Der sekundäre Grund ist, dass wir bei einigen Kunden, wo die Mitarbeiterbeschaffung sehr schwierig ist, Lösungen brauchen, die aus unserer Perspektive sichtbar sein sollten. Das bedeutet in jedem Fall mehr Transparenz und Schnittstellen zu unseren Kunden. Die Erfahrungen in der Kommunikation zwischen Nutzern und Reinigungskräften sind durchaus positiv. Sie empfinden es als qualitative Bereicherung, was häufig auch zu einem anderen Bewusstsein bei unseren Mitarbeitern führt.
Natürlich müssen die Mitarbeiter geschult werden – auch was den Umgang betrifft. Sprachliche Ressourcen müssen so weit genutzt und ausgebaut werden, dass eine Kommunikation selbstverständlich und möglich ist. Dies wiederum führt fast immer zu einer höheren Personalkontinuität und damit auch zu einem Qualitätsgewinn.
Häufig scheitert dieses Konstrukt an Großeinkaufsstrukturen – der Einkauf schreibt aus, die Technik gibt vor. Die Nutzer haben häufig nicht die Möglichkeit, sich einzubringen. Manche sind tatsächlich nur über einen Test abzuholen, der den reibungslosen Ablauf darstellt.
Für unsere Mitarbeiter und unsere Branche wird es in Zukunft zunehmend notwendig sein, sozialverträgliche Arbeitszeiten zu ermöglichen, um auch weitere Personalressourcen für uns zu gewinnen."
Oliver Munzel: Akzeptanz bei den Kunden nur bedingt vorhanden
Oliver Munzel, geschäftsführender Gesellschafter, All Service Gebäudedienste, Frankurt am Main: "Wir betrachten das Thema tagesbegleitende Reinigung unter verschiedenen Gesichtspunkten. Die Hauptkriterien sind Mensch, Maschine und Effizienz.
Aufgrund einer hohen Wettbewerbsdichte und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Druck ist es vonnöten, Arbeitsabläufe strukturiert und ergebnisorientiert vorzugeben. Dieses kann gewährleistet werden, wenn die Beschäftigten ihre Tätigkeit ungestört ausüben können. Das ist ein Argument für Arbeitszeiten außerhalb der Nutzungszeiten eines Objekts.
Die technischen Hilfsmittel sind außerdem selten dafür ausgelegt, tagesbegleitend eingesetzt zu werden. Entweder sind die Geräusche zu hoch, so dass es zu Störungen kommt, oder aber die Reinigungschemie hat keine Chance einzuwirken.
Insofern erscheint uns ein Mix aus Reinigung außerhalb der Nutzungszeit für die Intensivreinigung und tagesbegleitender Reinigung für bestimmte Servicebereiche als interessant. Die Zwischenreinigung von Sozialbereichen und die desinfizierende Reinigung sind Beispiele dafür. Das vermittelt den Kunden eine erhöhte Sicherheit.
Unsere Erfahrung zeigt, dass wir das Thema Tagesreinigung gerne bei unseren Kunden anbieten, jedoch die Akzeptanz nur bedingt vorhanden ist. Unser Ansatz für die Tagesreinigung basiert darauf, dass wir im Zuge der Nachhaltigkeit bei einer Tagesreinigung Energie einsparen und auch das Reinigungsergebnis bei Tageslicht ein besseres ist. Außerdem besteht ein direkter Kontakt zwischen unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und dem Kunden und es können Ad-hoc-Verschmutzungen sofort beseitigt werden.
Wir sind der Meinung, dass die Tagesreinigung in Zukunft eine höhere Bedeutung haben wird, da es aufgrund der Arbeitszeiten leichter wird, entsprechendes Personal zu finden und auch die fortschreitende Flexibilisierung der Arbeitsplätze andere Reinigungskonzepte erfordert."
Arne Söffge: Nötig ist noch viel Überzeugungsarbeit
Arne Söffge Geschäftsführer, Söffge Büro-, Gebäude- und Treppenhausreinigung, Bremen: "Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell sich der Mensch an Neues gewöhnt. Bereits lange vor der Pandemie haben wir eine Abteilung für die Tagesreinigung aufgebaut. Im Fokus stand neben der Erhöhung der Flexibilität bei der Ausführung der Reinigung vor allem auch, unseren Reinigungskräften nicht mehr nur einen Job anzubieten, sondern eine echte Perspektive. Sozialversicherungspflichtig – in Vollzeit.
Durch die Verlagerung der Reinigungszeiten in den Tag wird der Beruf des Gebäudereinigers endlich familientauglich und gewinnt erheblich an Attraktivität. Aufgrund der erschwerten Personalgewinnung für Objekte in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden war uns klar, dass unsere Kunden damit umgehen lernen müssen, dass die Reinigung tagsüber erfolgt. In einigen Regionen kann die Reinigungszeit nicht mehr ausgesucht werden. Der Vertrieb berät Kunden und Interessenten aktiv im Hinblick auf die vielen Vorteile der Tagesreinigung. Auch Bestandskunden können sich der Problematik nicht verschließen. Spätestens dann, wenn die Vertretung zu den gewohnten Zeiten nicht mehr möglich ist, kann der Objektleiter den Tagesdienst aktivieren. Bestandskunden lernen dadurch die Tagesreinigung langsam kennen und schätzen. Reinigung erhält endlich ein persönliches Gesicht. Mittlerweile hat sich unser Fuhrpark für diesen Bereich verfünffacht. Ebenfalls haben wir festgestellt, dass die intensivere Ausbildung und Einweisung der Mitarbeiter deutliche Vorteile mit sich bringt. Auch Schlüsselverluste bei Schließanlagen oder das falsche Scharfschalten von Alarmanlagen gehören dann der Vergangenheit an.
Ich sehe, dass es dennoch in Deutschland viel Überzeugungsarbeit benötigt, bis die Tagesreinigung selbstverständlich wird. Die größten Bedenken sind immer: „Ich kann doch nicht meinen Schreibtisch räumen, wenn die Reinigungskraft kommt.“ Vielleicht wird der Büromitarbeiter in ferner Zukunft seinen Schreibtisch als Arbeitsgerät sehen müssen und diesen, so häufig er das für nötig hält, selbst reinigen – mit vorgetränkten Tüchern, die wir als Dienstleister in Feuchtboxen zur Verfügung stellen. Den Rest machen wir selbstverständlich weiterhin."



