Weniger leistungsfähig bei schlechten Gerüchen

Männer und Frauen fühlen sich am Arbeitsplatz von schlechten Gerüchen gestört. 62 Prozent der Berufstätigen in Deutschland können sich schlechter konzentrieren und 48 Prozent finden, unschöne Gerüche beeinträchtigen ihre Leistungsfähigkeit. Hingegen fühlen sich Dreiviertel der Befragten bei angenehmem Geruch motivierter und die Hälfte gar kreativer. Frauen reagieren insgesamt sensibler auf Gerüche als Männer. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter Berufstätigen in Deutschland im Auftrag von CWS-boco.

Die Umfrage „Gerüche im Arbeitsumfeld“ zeigt auch, dass unschöne Gerüche durchaus nicht selten vorkommen: Über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) klagen über unangenehme Gerüche am Arbeitsplatz, bei 27 Prozent der Befragten kommt schlechter Geruch gar häufig bis sehr häufig vor. Schweiß- und Nikotingeruch werden von beiden Geschlechtern als besonders unangenehm empfunden: 94 Prozent der Frauen und 87 Prozent der Männer fühlen sich von Schweißgeruch gestört, bei Nikotingeruch sind es 86 Prozent beziehungsweise 72 Prozent. Chemische Gerüche und Essensgerüche stehen mit insgesamt 74 Prozent bzw. 64 Prozent ebenfalls nicht in der Gunst des weiblichen Geruchssinns, während die Abneigung der Herren bei 66 Prozent und 45 Prozent liegt.

Interessant auch: Schlechte Luft im Konferenzraum stört 88 Prozent aller Berufstätigen bei der Arbeit. 89 Prozent der Erwerbstätigen empfinden schlechte Gerüche im Büro als störend, davon 69 Prozent als sehr störend. 73 Prozent der Befragten fühlen sich von unschönem Geruch in Küche beziehungsweise Kantine sowie im Waschraum gestört.