Berliner Senat plant Rückkauf von CFM

Der Berliner Senat plant den Rückkauf der ausgelagerten Charité Facility Management GmbH (CFM). Nach einem Bericht der Zeitung „Der Tagesspiegel“ soll das Unternehmen voraussichtlich 2019 wieder dem Land gehören.

Die Charité-Tochter beschäftigt rund 2.800 Mitarbeiter, darunter Reinigungskräfte, Boten und Wachleute. Sie waren 2006 aus Kostengründen vom damaligen Senat aus dem Charité-Tarifsystem ausgegliedert und von der neu gegründeten CFM GmbH übernommen worden. CFM gehört zu 51 Prozent der Universitätsklinik und zu 49 Prozent einem Privatkonsortium aus Dussmann, Vamed und Hellmann. Die Charité selbst ist im Landesbesitz.

Der Rückkauf einst landeseigener Betriebe ist Ziel der aktuellen rot-rot-grünen Koalition. Als Kaufpreis steht ein einstelliger Millionen­betrag im Raum, der an die privaten Eigner gezahlt werden soll.

CFM verantwortet alle nichtmedizinischen und nichtpflegerischen Dienstleistungen in der Charité - von Abfallwirtschaft über Reinigung bis Zentralsterilisation.