Dussmann (Berlin) hat im Geschäftsjahr 2015 erstmals mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz erzielt. In 16 Ländern erwirtschaftete der Multidienstleister einen Gesamtumsatz von 2,08 Milliarden Euro – 100 Millionen Euro (plus fünf Prozent) mehr als im Vorjahr. 1,29 Milliarden Euro davon wurden in Deutschland umgesetzt. Im Vorjahr waren es 1,23 Miliarden Euro. Die EBITDA-Marge auf den ebenfalls gestiegenen Konzernumsatz – von 1,68 Milliarden Euro (2014) auf 1,77 Milliarden Euro (2015) – blieb mit 5,9 Prozent konstant.
Alle Geschäftsbereiche trugen nach Unternehmensangaben zur positiven Entwicklung bei. Dussmann Service legte in nahezu allen Ländern, Dienstleistungsbereichen und Branchensegmenten zu. Der Gruppenumsatz betrug1,66 Milliarden Euro (2014: 1,57 Milliarden Euro, der Konzernumsatz (ohne gemanagte Umsätze und Konzerninnenumsätze) lag bei 1,37 Milliarden Euro (2014: 1,29 Milliarden Euro). Dussmann Service trägt mehr als drei Viertel zum Gesamtumsatz bei.
In den beiden größten Landesgesellschaften Deutschland und Italien gewann das Unternehmen Ausschreibungen für verschiedene FM-Großaufträge im Industrie- und Gesundheitsmarkt. Die Landesgesellschaften in Luxemburg und Österreich entwickeln sich nach Unternehmensangaben seit Jahren erfolgreich weiter. Seit Herbst 2015 ist Dussmann für die Mensaverpflegung am neuen Standort der Universität von Luxemburg in Esch-Belval verantwortlich. In der Schweiz vollzog sich 2015 der Markenwechsel von Abegglen zu Dussmann Service.In Eastern Europe stagnierte die Geschäftsentwicklung 2015. Dussmann Middle East wurde neu aufgestellt. Das Geschäft in Far East entwickelte sich 2015 nach Unternehensangaben erneut gut.
Der Geschäftsbereich Care & Kids (Kursana und Dussmann KulturKindergarten) wuchs 2015 erneut. Mit neuen Senioreneinrichtungen in Mücke sowie Straelen, Oberhausen und Hamminkeln soll die positive Entwicklung bei Kursana fortgesetzt werden. Ergänzt wird dies durch den Ausbau ambulanter Angebote, die die stationären Pflege- und Betreuungsleistungen ergänzen.
2015 kamen bei Dussmann in Deutschland 700 Arbeitsplätze hinzu. Die weltweite Zahl der Mitarbeiter, inklusive der durch die Dussmann Group gemanagten Beschäftigten, ging hingegen um 1.484 (minus 2,3 Prozent) zurück. Im Jahr 2014 waren 64.708 Mitarbeiter in der Unternehmensgruppe beschäftigt, 2015 waren es 63.224. Gründe dafür sind der Rückzug aus Bulgarien durch ein Management-Buyout sowie weniger personalintensive Aufträge in einigen Ländern. In Berlin/Brandenburg blieb die Zahl der Beschäftigten mit 5.950 konstant.
Auch für das laufende Geschäftsjahr 2016 erwartet Dussmann ein Umsatzplus.