Zukunftsforum Zukunftsforum Gebäudedienste 2010: Zur Premiere ein volles Haus

Premiere im Glanz eines der schönsten Veranstaltungszentren zwischen Alpen und Nordsee: Mehr als 300 Unternehmensvertreter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren beim ersten Zukunftsforum Gebäudedienste im Kurhaus Wiesbaden zu Gast.

Premiere im Kurhaus Wiesbaden: Mehr als 300 Unternehmensvertreter kamen zum ersten Zukunftsforum Gebäudedienste. - © Micha Wolfson

„Ich bin überwältigt von der großen Resonanz“, sagte rationell-reinigen-Herausgeber Alexander Holzmann bei der Eröffnung des Branchentreffens und versicherte: „Dieser Kongress wird auch 2012 wieder stattfinden.“ Mit mehr als 300 Teilnehmern seien die Ziele der Veranstalter - Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) und rationell reinigen - deutlich übertroffen. Die Resonanz zeige: Es gebe Bedarf für eine Austausch- und Informationsplattform in den Jahren ohne CMS. Das Zukunftsforum Gebäudedienste soll deshalb als regelmäßiger Treffpunkt im zweijährigen Rhythmus etabliert werden.

Als Erfolgsfaktor bezeichnete es Alexander Holzmann, dass sich zwei starke Partner mit einem gemeinsamen Ziel gefunden haben: „Der Verband der Branche und das Medium der Branche schaffen die Veranstaltung der Branche“, sagte der geschäftsführende Verleger von Holzmann Medien in Bad Wörishofen.

Ebenso zufrieden zeigte sich Bundesinnungsmeister Dieter Kuhnert. Mit Blick aufs Publikum sagte er: „Sie haben der Veranstaltung durch Ihre Beteiligung zum Erfolg verholfen.“ Der Erfolg gebe den Beteiligten Recht; der Anfang für eine Kongressserie sei gemacht. „Es gab viele Komplimente und wenig Kritik“, freute sich auch BIV-Geschäftsführer Johannes Bungart, der das Zukunftsforum Gebäudedienste gemeinsam mit rationell-reinigen -Chefredakteur Peter Hartmann moderierte.

Dicht gefülltes Programm

Vorträge, Podiumsdiskussion, Workshops: Das Programm des zweitägigen Praxiskongresses für Unternehmer in der Gebäudereinigungsbranche war dicht gefüllt. Im Zentrum standen die Themen und Trends von morgen. Dabei ging es um internationale Entwicklungen ebenso wie den Arbeitsmarkt ab 2011.

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    „Sie haben der Veranstaltung durch Ihre Beteiligung zum Erfolg verholfen“, sagte Bundesinnungsmeister Dieter Kuhnert mit Blick aufs Publikum
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    Thomas Fricke, Bereichsleiter der Fußball-WM 2006, erklärte am Ende des Zukunftsforums, was Gebäudedienstleister vom Fußball lernen können.
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    In Workshops wurde Managementwissen für die Praxis geboten: Die Referenten stellen sich vor.
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    Bei den Workshops war auch Gelegenheit zur Diskussion.
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    Das Kurhaus Wiesbaden gehört zu den schönsten Veranstaltungszentren in Deutschland.
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    Pausengespräche.
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    Pausengespräche.
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    Premiere im Kurhaus Wiesbaden: Mehr als 300 Unternehmensvertreter kamen zum ersten Zukunftsforum Gebäudedienste. Im Mittelpunkt standen die Trends von morgen.
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    Die Stimmung war gut, die Mischung aus Information und Kommunikation kam gut an.
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    „Dieser Kongress wird auch 2012 wieder stattfinden“, versicherte rationell-reinigen-Herausgeber Alexander Holzmann.
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    Auf dem Programm stand auch eine Podiumsdiskussion, moderiert von rationell-reinigen-Chefredakteur Peter Hartmann (2.v.li.). Seine Gesprächspartner: BIV-Geschäftsführer Johannes Bungart, Viktor Wagner und Andreas Lill (v.li.)
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    Anmeldung der Kongressteilnehmer im Foyer des Kurhauses.
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    Ein wichtiger Bestandteil des Zukunftsforums Gebäudedienste war der Austausch mit Kollegen aus der Branche
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    Pausengespräche.
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    Pausengespräche.
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    Abends im Foyer.
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    Zwischen zwei Vorträgen im Wintergarten des Kurhauses.
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    Pause im Wintergarten.
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    Pause im Wintergarten.
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    Pausengespräche.
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    Pausengespräche.

Referenten wie Bernd Heilmann ehemaliger Geschäftsführer von Hako, Viktor Wagner, geschäftsführender Gesellschafter der Reiwag-Gruppe, Matthias Urban, geschäftsführender Gesellschafter von Gabo, oder Andreas Lill, Geschäftsführer des europäischen Dachverbands der Reinigungsbranche EFCI, erklärten den Kongressteilnehmern, was die Zukunft bringt. Andreas Lill nannte als große Herausforderungen den demografischen Wandel, den damit verbundenen Arbeitskräftemangel, Outsourcing und das Prinzip des niedrigsten Angebots bei der Vergabe von Aufträgen. Nach Einschätzung von Dieter Huland, leitender Stadtverwaltungsdirektor und ehemaliger Leiter der zentralen Dienste der Stadt Köln, wird das Vergaberecht künftig eine noch größere Rolle spielen. Johannes Mahn, Foresight-Consultant bei Z_punkt, bezeichnete die Privatisierung von Sicherheitsdienstleistungen als einen Trend. Wegen des steigenden Bedürfnisses nach Sicherheit werde sich der Markt für Sicherheitsdienstleister stark entwickeln. Und Bernd Jacke, früherer Vorsitzender der Wisag-Geschäftsführung, gab den Zuhörern schließlich mit auf den Weg: „Gehen Sie mit Mut und Zuversicht in diese - wenn auch ungewisse und unruhige - Zukunft.

Mischung aus Information und Unterhaltung

Die Stimmung war gut, die Mischung aus Information und Unterhaltung kam an. Zu den Höhepunkten gehörte die Abendveranstaltung im Wintergarten des Kurhauses Wiesbaden. Bei Leckereien vom Buffet (zubereitet von Käfer’s Kurhaus-Gastronomie), kühlen Getränken und Livemusik feierten die Teilnehmer aus Industrie und Handwerk, Institutionen, Organisationen, Kammern, Messegesellschaft und Verbänden bis spät in die Nacht. Alte Bekanntschaften wurden aufgefrischt, viele neue Kontakte geknüpft.

Während am ersten Tag hauptsächlich die Referenten zu Wort kamen, war am zweiten Tag auch Mitarbeit gefragt. Workshops boten Managementwissen für die Praxis. Dazu gehörten Themen wie Nachwuchswerbung und -gewinnung (Olaf Bande, Fritz Jahn Gebäudeservice/Oliver Knedlich, Paul Schulten), Onlinemarketing (Thomas Jäger, Mitbegründer der Suchmaschinenrelevanz SER), Werbung und PR (Klaus Schardt, Kontext public relation), der Weg zum serviceorientierten Mitarbeiter (Eva Wieprecht, Businesscoach) oder die Todsünden moderner Führung (Hartmut H. Wolff, Unternehmensberater). Einblicke in die Arbeit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Hauptzollamt München gewährte deren Leiter René Matschke. Er und seine Mitarbeiter gehen pro Monat 250 bis 300 Hinweisen wegen Schwarzarbeit oder illegaler Beschäftigung nach. Ohne Verdacht werde eher selten geprüft. „Wir kommen immer dann, wenn Sie auch Stress haben“, sagte René Matschke, der sich als Partner der Wirtschaft versteht - der, die sauber arbeitet.

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    Johannes Mahn (Foresight Consultant, Z_punkt) nahm seine Zuhörer mit auf eine Reise in die Zukunft. Er stellte die aus Sicht der Zukunftsforschung wichtigsten Megatrends für die Branche vor.
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    Die Branche agiere zurzeit deutlich unter ihren Möglichkeiten, sagte Unternehmensberater Bernd Jacke. „Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich den aktuellen Herausforderungen zu stellen und sich mit Mut und Kreativität neue Marktfelder zu erschließen. Dies kann durch eine gezielte Konzentration auf bestimmte Branchen oder die Ausrichtung auf Spezialgebiete erfolgen.“
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    Matthias Urban (geschäftsführender Gesellschafter Gabo) stellte die acht Schritte vor, die einen erfolgreichen Unternehmens(ver)kauf ermöglichen.
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    Am nächsten Morgen rückte Dieter Huland (leitender Stadtverwaltungsdirektor in Köln), das Thema Vergabe von öffentlichen Aufträgen in den Blick. „Wer sich erfolgreich an Ausschreibungen beteiligen möchte, muss aktuell informiert sein“, sagte Huland.
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    Das Gebäudereiniger-Handwerk erwarte zurzeit im klassischen Reinigungsbereich keine entscheidenden negativen Auswirkungen von der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit ab Mai 2011, sagte Johannes Bungart, Geschäftsführer des Bundesinnungsverbandes. Weil der Mindestlohn auch für Beschäftigte aus Osteuropa gelte, seien Wettbewerbsverzerrungen nicht in nennenswerter Weise zu erwarten.
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    „Wird Europa untergehen?“ Kommerzialrat Viktor Wagner (u.a. geschäftsführender Gesellschafter der Reiwag-Gruppe, Wien) beleuchtete den Arbeitsmarkt der Zukunft.
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    Die Beschränkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit endet am 30. April 2011. Dann dürfen die Arbeitnehmer der zehn mittel- und osteuropäischen EU-Staaten in der ganzen EU einer nicht selbstständigen Arbeit nachgehen. „Aktuell gibt es in 20 der 27 EU-Staaten gesetzliche Mindestlöhne. Diese variieren sehr stark“, sagte Andreas Lill, Geschäftsführer des europäischen Dachverbandes der Reinigungsbranche EFCI.
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    Wer seinen Internetauftritt konsequent auf die Bedürfnisse und Fragen seiner Kunden, Interessenten oder künftigen Mitarbeiter ausrichtet, erhöht die Chancen, gefunden zu werden“, sagte Thomas Jäger, Geschäftsführer von „Thomas Jäger und Sie werden gefunden“.
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    Klaus Schardt (Geschäftsführer Kontext public relations) gab einen Einblick in das A und O der Unternehmenskommunikation. Um die Aufmerksamkeit des Journalisten zu finden, sollten die Mitteilungen an die Presse glaubwürdig, verständlich und vor allem für das Medium und seine Leser relevant sein.
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    René Matschke (Leiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Hauptzollamt München) berichtete von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung in der Gebäudereinigungsbranche. Reinigungsunternehmer seien schon zu Freiheitsstrafen von bis zu sieben Jahren verurteilt worden. Im Visier der Ermittler sind zwischenzeitlich auch Auftraggeber, die wegen der Beauftragung mit einem zu niedrigen Stundenverrechnungssatz Bußgeldbescheide von bis zu 70.000 Euro erhielten.
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    „In zehn bis 20 Jahren wird die Branche mit deutlich weniger Bewerbern auskommen müssen“, sagte Olaf Bande, geschäftsführender Gesellschafter Fritz Jahn Gebäudeservice. Gemeinsam mit Oliver Knedlich, geschäftsführender Gesellschafter Paul Schulten Gebäudedienste, referierte er über das Thema Nachwuchswerbung und -gewinnung. Bande und Knedlich rieten dazu, frühzeitig auf die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten der einzelnen Betriebe in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen. Es gelte, die Ausbildung in einem moderneren Licht zu präsentieren, um zukünftig geeignete Bewerber zu erhalten.
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    Hartmut H. Wolff (Unternehmensberatung Praximum) rückte die „Todsünden moderner Führung“ ins Licht. Unzuverlässige, unklare oder weichgespülte Aussagen gehören ebenso in dazu wie Lob und Anerkennung als Instrumente primitiver Manipulation. Ein Highlight im Katalog der Todsünden: pseudodemokratische Führungsmodelle, bei denen die Mitarbeiter zum willigen Zustimmungsvieh für bereits vorbestimmte Entscheidungen degradiert werden.
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    „Der wahre Boss des Gebäudedienstleisters ist heute der Kunde“, sagte Business-Coach Eva Wieprech. Sie beschrieb den erfolgreichen Weg zum serviceorientierten Mitarbeiter.
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    Thomas Fricke (Managementberater, ehemals Bereichsleiter des Organisationskomitees der Fußball-WM 2006) brachte den Zuhörern die Bedeutung von Teamgeist, Begeisterung und individueller Motivation für ein erfolgreiches Business näher. Erst der perfekte Gleichklang von Organisation und Emotion mache aus einem Projekt ein unvergessliches Erlebnis.
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    Bernd Heilmann, ehemals Geschäftsführer Hako, referierte über globale Entwicklungen in der Gebäudereinigung.
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    Zukunftsforum Gebäudedienste 2010 im Kurhaus Wiesbaden: Im Mittelpunkt des Vortragsprogramms standen die Bereiche Management und Betriebsführung. Die Palette reichte von ganz praktischen Tipps zur Nachwuchswerbung bis hin zu globalen Entwicklungen.
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    Im Wintergarten des Kurhauses Wiesbaden.
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    Kaffeepause.
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    Kaffeepause.
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    Pausengespräche.
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    Kaffeepause.
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    Im Workshop.
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    Der Austausch mit Kollegen war ein wichtiger Bestandteil des Zukunftsforums.
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    Zwischendurch gab es Häppchen und Getränke.
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    Am Abend des ersten Tages wurde gefeiert im Kurhaus Wiesbaden.

Was Gebäudedienstleister vom Fußball lernen können

Zum Abschluss zeigte Thomas Fricke, was Gebäudedienstleister vom Fußball lernen können. Der Bereichsleiter des Organisationskomitees der Fußball-WM 2006 vermittelt inzwischen als Managementberater und Motivationscoach, wie man mit Spaß, Leidenschaft und Motivation besondere Erfolge auch im Business erzielen kann. Die WM 2006 habe mit dem Vorurteil kämpfen müssen, dass die Deutschen zwar organisieren können, aber zum Lachen in den Keller gehen, berichtete Fricke beim Zukunftsforum Gebäudedienste. Dennoch sei es gelungen, ein Lebensgefühl zu vermitteln, Emotionen zu wecken. Und wie geht das in der Branche? „Gebäudedienstleistung hört sich noch nicht so fürchterlich emotional an“, räumte der Motivationscoach ein. Doch Dienstleistung bedeute schließlich: von Menschen für Menschen, was ein guter Ansatz sei. Die Zauberformel, um positive Emotionen hervorzurufen, heißt für Thomas Fricke Motivation. Und dabei gilt, was schon Fußballtrainer Ottmar Hitzfeld wusste: Du kannst nur das von deinem Spieler verlangen, was du selber zu tun bereit bist. Mit anderen Worten: „Sie selbst müssen als bestes Beispiel vorangehen“, sagte Thomas Fricke.

Heike Holland | heike.holland@holzmann-medien.de