
Zufrieden mit Geschäftsjahr 2010
- Die Wisag Facility Service Holding GmbH & Co. KG hat im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz in Höhe von rund 610 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Zahl der Mitarbeiter des bundesweit vertretenen Dienstleistungsspezialisten stieg leicht auf 23.262. Am 7. Juni 2011 stellte das Unternehmen seine Bilanz 2010 im Rahmen eines Pressegesprächs in Frankfurt am Main vor und zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Verlauf der Geschäfte.
„Das Jahr 2010 hat es uns nicht leicht gemacht“, sagte Ge-schäftsführer Ralf Hempel. „Während ein Großteil der Wirtschaft vom Aufschwung profitierte, haben sich in der Immobilienbranche zeitversetzt die Auswirkungen der Krise bemerkbar gemacht.“ Kosteneinsparungen auf Kundenseite, die sich in Neuausschreibungen und Leistungskürzungen niederschlugen, prägten die Arbeit des Unternehmens. „Diese Entwicklung hatten wir erwartet und uns mit kundenorientierten und flexiblen Lösungen vorbereitet“, erläuterte Hempel. „Dadurch ist es uns gelungen, wichtige Aufträge zu halten, neue Kunden zu gewinnen und so die gesteckten Ziele zu erreichen.“ Spürbare Trends waren die Vergabe umfangreicher Dienstleistungspakete und das Interesse an langfristigen strategischen Partnerschaften, diese Entwicklung hält auch 2011 weiter an.
Der Umsatz der Wisag Facility Service Holding betrug 2010 rund 610 Millionen Euro und hat damit gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent zugelegt (2009: 575 Millionen Euro). Der Ertrag bewegte sich im branchenüblichen Korridor zwischen drei und fünf Prozent. Im Umsatz sind 27 Millionen Euro Auslandsumsatz enthalten, die ausschließlich im europäischen Raum erwirtschaftet wurden.
Ein Blick auf die Sparten zeigt: Den größten Umsatzzuwachs verbuchte die Wisag Garten- & Landschaftspflege mit einem Plus von rund 36,8 Prozent. Zurückzuführen ist dies vor allem auf neue Dienstleistungs- und Pflegeaufträge sowie umfangreiche Räumdienste im Zuge des langen Winters. Die anderen Dienstleistungssparten weisen ein Umsatzplus zwischen 4,5 und 13,1 Prozent aus.
Gründe für die positive Geschäftsentwicklung sieht Ralf Hempel vor allem in dem hohen Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, mit dem man das herausfordernde Jahr gemeinsam mit den Kunden bewältigt hat. Für die erfolgreiche Strategie des Unternehmens spricht nicht zuletzt auch der von Deloitte ausgelobte Axia-Award 2010, den Wisag für den kundenorientierten Innovationsprozess erhalten hat.
Mit nun 23.262 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigt das Unternehmen 662 Menschen mehr als im Vorjahr, auch die Zahl der Auszubildenden, die 2010 eine Lehre bei der Wisag Facility Service Holding begonnen haben, ist mit 164 jungen Menschen leicht gestiegen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen insgesamt 332 Auszubildende.
Die Qualifizierung der Mitarbeiter spielt bei Wisag eine entscheidender Bedeutung. Neben einer hohen Eigenleistungsquote - sie liegt derzeit bei 87,2 Prozent - wird auch viel Wert auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter gelegt. 2010 hat das Unternehmen sein Personalentwicklungsprogramm weiter ausgebaut. Neben der kontinuierlichen Qualifizierung liegt Wisag auch eine faire Entlohnung der Mitarbeiter am Herzen. Deshalb setzt sich das Unternehmen bereits seit Jahren für einen Mindestlohn ein und hat engagiert dazu beigetragen, dass dieser am 1. Juni auch für die Wach- und Sicherheitsbranche eingeführt wurde.
Die gesellschaftliche Verantwortung, der sich Wisag stellt, zeigte sich 2010 auch in verschiedenen sozialen Engagements für Einrichtungen wie die Kinderbetreuung Arche e.V., die Joblinge gAG für arbeitslose Jugendliche und das Weser5 Diakoniezentrum, ein Angebot für wohnungslose Menschen.
„Der Stellenwert von Facility Management wird weiter steigen und durch die zunehmende Bedeutung ökologischer Aspekte werden sich neue Chancen für die Branche ergeben“, ist Ralf Hempel überzeugt. Bevorstehende Herausforderungen sieht der Geschäftsführer vor allem in einer anhaltenden Volatilität der Märkte und in den Auswirkungen der demografischen Entwicklung. Er rechnet zudem damit, dass die Konsolidierung am Markt wieder zunehmen wird.