Vor zehn Jahren wurde Virtic gegründet und aus der Kernidee, das händische Ausfüllen und umständliche Auswerten von Stundenzetteln durch Livebuchungen mit dem Handy zu ersetzen, ist eine Komplettlösung gereift. Heute bildet das Dortmunder Unternehmen den gesamten Arbeitszeiterfassungs- und Controllingprozess von der Auftragsannahme bis zur Lohnabrechnung und Nachkalkulation ab.
Im September feierte das Unternehmen das zehnjährige Firmenjubiläum mit einer Veranstaltung im Dortmunder Signal-Iduna-Park. Geboten wurden unter anderem Einblicke in die Unternehmensgeschichte von den ersten Entwicklungsschritten der mobilen Zeitwirtschaft bis zum technologischen Status quo. „Die Geschichte unseres Unternehmens ist in weiten Teilen deckungsgleich mit der Geschichte der mobilen Zeitwirtschaft“, sagt Gründer und Geschäftsführer Bernd Wolff.
„Angefangen haben wir auf Cola-Kisten in einem Kellerraum in Schwerte“, erinnert er sich. Gemeinsam mit seinem Co-Geschäftsführer Michael Stausberg entwickelte der Elektrohandwerksmeister die Idee einer mobilen Zeitwirtschaftslösung für das Bauhandwerk. Das Unternehmen setzte von Beginn an auf das Prinzip „SaaS“ („Software as a Service“). Virtic zählt damit nach eigenen Angaben zu den ersten Anbietern von komplexer Software in der Cloud. „Was unser System schon immer ausgezeichnet hat, ist die Tatsache, dass es nicht ausschließlich von Softwareexperten und Theoretikern entwickelt wurde, sondern aus der Perspektive von Unternehmern im Bauhandwerk“, sagt Bernd Wolff.
