Aktuelle Studie zeigt, wie sich Büroangestellte ihr Verhältnis zu Reinigungskräften vorstellen.

Um herauszufinden, worauf die Büroangestellten im direkten Kontakt mit dem Reinigungspersonal Wert legen, haben SCA und die globale Hygienemarke Tork eine Umfrage unter Büroangestellten in Deutschland durchgeführt. Die Studie zeigt, wie die Angestellten die Arbeit der Servicekräfte sehen, wo eine Begegnung irritierend ist, welche Tätigkeiten stören und welche Eigenschaften eine gute Reinigungskraft mitbringen sollte.
Weil nur noch vier Prozent der professionellen Reinigungseinsätze in Deutschland nachts ausgeführt werden, begegnen sich die Reinigungskräfte und die Angestellten immer häufiger: 70 Prozent der Befragten haben mindestens einmal pro Woche Kontakt mit dem Reinigungspersonal, 16,4 Prozent sogar täglich.
Ein freundliches „Hallo“ in Richtung Servicekraft gehört für die überwiegende Mehrheit (83,1 Prozent) zum normalen Umgangston. Über die Hälfte (52,2 Prozent) der Bürokräfte unterhält sich immer beziehungsweise oft mit dem Reinigungspersonal, fast jeder Zweite (46,5 Prozent) kennt dabei sogar den Namen seines Gegenübers.
Ein gutes Drittel der Befragten (35,9 Prozent) wünscht sich einen einfachen Kontakt zum Reinigungspersonal auf einer kollegialen Ebene. Im Gegensatz dazu bevorzugen es ähnlich viele Angestellte (31,4 Prozent), wenn die Reinigungskräfte im Hintergrund bleiben und keine Begegnung stattfindet.
Es gibt einige sensible Bereiche, in denen Reinigungskräfte während der Bürozeiten weniger gerne gesehen sind. Allen voran der eigene Schreibtisch: Hier stört die Anwesenheit des Reinigungspersonals 14,6% der Befragten, direkt gefolgt vom Waschraum mit 11,2%.
Kommt es im Waschraum zu einer Begegnung, empfinden es drei Viertel der Befragten angenehmer, wenn die Servicekraft „Hallo“ sagt, statt zu schweigen. Der Hälfte (50,7 Prozent) hilft es, wenn sie das Reinigungspersonal kennt, 46,9 Prozent fühlen sich wohler, wenn das Personal Deutsch spricht. Jeder Vierte (25,9 Prozent) empfindet es zudem als positiv, wenn die Reinigungskraft durch eine Uniform als solche zu erkennen ist.
Auch wenn die Begegnung im Waschraum etwas irritiert – das Nachfüllen der Verbrauchsmaterialien während der Arbeitszeit ist für 47 Prozent vollkommen in Ordnung, das Reinigen der Waschräume für jeden dritten Befragten (36,3 Prozent). Am anderen Ende der Skala – auf der Liste der störenden Tätigkeiten – stehen Reinigung des eigenen Arbeitsplatzes (44,1 Prozent) und Staubsaugen (41,5 Prozent).
Auf die Frage nach den wichtigsten Eigenschaften einer Reinigungskraft gaben 40,6 Prozent Geschwindigkeit und Effizienz an. „Sorgfältig und akkurat“ brachte es mit 24,9 Prozent auf den zweiten Platz. Jedem Zehnten sind darüber hinaus die Hilfsbereitschaft (11,6 Prozent) sowie die Freundlichkeit und eine unkomplizierte Gesprächsbasis (10,8 Prozent) wichtig.
Die Reinigungsbranche beklagt häufig die mangelnde Wertschätzung für ihre Arbeit. Hier setzt die aktuelle Umfrage ein positives Zeichen: 80 Prozent der Befragten begegnen den Reinigungskräfte am Arbeitsplatz mit Respekt, 75,2 Prozent zeigen diese Wertschätzung im direkten Kontakt. Und die Mehrzahl weiß um die Bedeutung einer sauberen Arbeitsumgebung.
Die Umfrage wurde von Questback im Auftrag von Tork durchgeführt. Die Zielgruppe bestand aus 3.056 Büroangestellten, die sich gleichmäßig über sechs Märkte verteilen (Schweden, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland und den Niederlanden). Die Teilnehmerzahl aus Deutschland betrug 507. Die Umfrage wurde in der Zeit von Januar bis Februar 2015 durchgeführt. Die Antworten wurden Online über ein Web-Panel abgegeben, Einladungen per E-Mail verteilt. 59,9 Prozent der Befragten sind Frauen und 40,1 Prozent Männer. Die Befragten sind ebenfalls gleichmäßig verteilt über die abweichenden Arbeitnehmerzahlen in ihrem jeweiligen Büro.
Hier finden Sie die zusammengefassten europäischen Ergebnisse.
Hier finden Sie die lokalen Ergebnisse für Deutschland.