ISS/Strabag Weiterbeschäftigungsangebot für Mitarbeiter

Die Facility-Management-Leistungen für die Deutsche Telekom und ihre Tochtergesellschaften in Deutschland werden ab 1. Juli 2019 von ISS erbracht. Seit Ende letzten Jahres verhandelten Strabag und ISS über Möglichkeiten einer Weiterbeschäftigung der mehr als 3.000 im Deutsche-Telekom-Account eingesetzten Mitarbeiter der Strabag Property and Facility Services sowie der Strabag Facility Services. Im April 2018 kam es zu einem Vertrags­abschluss. Die vom Dienstleisterwechsel betroffenen Mitarbeiter werden von ISS ein Angebot zur Weiterbeschäftigung zum 1. Juli 2019 erhalten. Das für den Betrieb der Telekom-Gebäude und -Anlagen wesentliche Störungsmanagement-Center wird von ISS weiterbetrieben. Der Vertrag steht noch unter dem üblichen Vorbehalt behördlicher Genehmigungen.

Die Vereinbarung ermöglicht einen sozialverträglichen Übergang der Mitarbeiter, teilt ISS mit. Gleichzeitig wird deren umfangreiches Know-how aus der Bewirtschaftung der Telekom­-Objekte weiter genutzt, was zu einem reibungslosen Leistungs-transfer beitragen soll.

„Wertorientierte Unternehmensführung heißt für uns nicht nur, dass wir unsere Leistungsverpflichtungen gegenüber der Deutschen Telekom bis zum 30. Juni 2019 vollumfänglich erfüllen, sondern auch, dass wir die Beschäftigungssituation der betroffenen Mitarbeiter sicherstellen. Bei vielen ist die Deutsche Telekom fest im Lebenslauf verankert. Es freut mich, dass wir ­ihnen mit diesem Vertrag eine Perspektive in ihrem vertrauten Umfeld bieten können“, sagte Martin Schenk, Vorsitzender der Geschäftsführung von Strabag PFS.

Martin Geisel, CEO der ISS Communication Services, kommetierte: „Strabag, ISS, ver.di und Betriebsräte von Strabag haben sehr konstruktiv zusammengearbeitet. Wir danken den beteiligten Parteien für die zielführenden Verhandlungsgespräche, mit denen wir ein für alle Seiten positives Ergebnis erzielen konnten, und freuen uns sehr, den im Telekom-Account beschäftigten Mitarbeitern ab 1. Juli 2019 eine neue berufliche Heimat bei ISS zu bieten. Das schafft Planungssicherheit für die betroffenen Mit­arbeiter und optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition.“