Meisternachwuchs blickt optimistisch in die Zukunft Viele wollen ihr eigener Chef werden

Viele wollen ihr eigener Chef werden

- Der Meisternachwuchs will führen und blickt optimistisch in die Zukunft. Das hat eine Umfrage der Handwerkskammer Düsseldorf unter 1.041 Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2009 an den Meisterschulen an Rhein und Ruhr ergeben. 235 davon haben den Fragebogen beantwortet.

Der Umfrage zufolge sind junge Meister vor allem ehemalige Realschüler (48 Prozent) und Hauptschüler (20 Prozent). Mehr als 20.000 Handwerker bundesweit steuern jedes Jahr den Meisterbrief an. Die Gründe dafür? Im Mittelpunkt steht der Wunsch zu lernen und auf der Karriereleiter aufzusteigen: Für 52 Prozent der Befragten ist die Freude an der Weiterbildung wichtig. 62 Prozent wünschen sich einen beruflichen Aufstieg. Mehr als die Hälfte plant eine Unternehmensgründung oder hat sie bereits vollzogen. Drei Viertel der Absolventen beurteilen ihre berufliche Zukunft auf Basis der erlangten Qualifikationen optimistisch. Wer die Meisterfortbildung absolviert hat, weiß, was er kann und ist von den Vorteilen überzeugt: 94 Prozent bestätigen ihre Investition in die Fortbildung zum Meister als richtig und empfehlenswert. Die Umfrage hat aber auch gezeigt, dass drei Viertel der Befragten eine angemessene öffentliche Anerkennung ihrer Qualifizierungsanstrengung zum Meister und künftigen Arbeitgeber, Betriebsleiter oder Ausbilder vermissen.

Heike Holland | heike.holland@holzmannverlag.de