Uzin Utz (Ulm) blieb im Geschäftsjahr 2016 auf Erfolgskurs. Umsatz, Gewinn und Dividende des weltweit agierenden Komplettanbieters für Bodensysteme erreichten erneut Rekordwerte.
Der Umsatz stieg von 253,2 Millionen Euro auf 272,9 Millionen Euro (plus 7,8 Prozent). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich überproportional um 31,7 Prozent von 18,9 Millionen Euro auf 24,9 Millionen Euro. Euro. An die Aktionäre soll die höchste Dividende in der Unternehmensgeschichte von 1,30 Euro (Vorjahr 1,00 Euro) pro Aktie ausgeschüttet werden.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern kletterte auf 23,7 Millionen Euro (Vorjahr 18,2 Millionen Euro). Dies entspricht einer Steigerung von 30,7 Prozent. Zugleich stieg die Mitarbeiterzahl auf 1.102 (Vorjahr 1.034), davon rund 610 in Deutschland.
„Die Zahlen belegen unsere gemeinsamen erfolgreichen Anstrengungen für profitables Wachstum, nachhaltige Ergebnissicherung und Effizienzsteigerung“, sagte Vorstandsvorsitzender Thomas Müllerschön auf der Bilanzpressekonferenz in Ulm. Mit einer geballten Produktoffensive der sechs Marken sei es gelungen, substanziellen Mehrwert für die Kunden zu schaffen. Zu den Marken von Uzin Utz gehören Uzin, Wolff, Pallmann, Arturo, Codex und RZ.
8,7 Millionen Euro (Vorjahr 14,3 Millionen Euro) hat das Unternehmen im Jahr 2016 in die Zukunft investiert. Gerade erfolgte der Spatenstich für ein neues Produktionswerk für Fliesen und Naturstein in unmittelbarer Nähe des Hauptsitzes. Auf einem 10.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen neben Produktion, Lager und Verwaltungsbereich ein eigenes Forschungs- und Entwicklungscenter sowie Schulungsräumlichkeiten für Kunden. Das Investitionsvolumen beträgt rund 18 Millionen Euro.
In den Fokusregionen Deutschland, Frankreich, Benelux, UK, Skandinavien, USA und der Schweiz will Uzin Utz die Position bis 2019 ausbauen und rund 400 Millionen Euro Umsatz erreichen. / HH