Toolsense wächst um 40 Prozent

Das IoT-Start-up Toolsense blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Der Umsatz stieg um rund 40 Prozent, gleichzeitig erreichte das Unternehmen nach eigener Aussage die Profitabilität.

Die Gründer von Toolsense (v.li.): Benjamin Petterle, Rostyslav Yavorskyi und Alexander Manafi. - © Toolsense

In Summe belief sich der Umsatz des österreichischen Unternehmens im zurückliegenden Geschäftsjahr auf rund fünf Millionen Euro. Mehr als 200 Unternehmen in über 20 Ländern setzen Toolsense zufolge inzwischen auf die gleichnamige Plattform für digitales Maschinen-, Robotik- und Fuhrparkmanagement. Darunter befinden sich auch große Dienstleister wie ISS, Wisag oder Dussmann. Im Laufe des Jahres hätten sich sowohl die Zahl der verwalteten Assets als auch die erfassten Tickets und aktiven Nutzer mehr als verdoppelt.

"2025 war ein Meilensteinjahr für uns. Die erreichte Profitabilität verschafft uns die nötige Stabilität und Flexibilität, um unsere internationale Expansion voranzutreiben und unsere Vision des AI-Fleet-Managers auf die nächste Stufe zu heben", sagt Alexander Manafi, CEO und Mitgründer von Toolsense. Mit dem AI-Fleet-Manager will das in Wien ansässige Unternehmen mithilfe agentischer KI den Betrieb von Maschinen, Geräten und Fahrzeugen so automatisieren, dass sie sich selbst managen, Wartungen vorausschauend auslösen und operative Prozesse weitgehend autonom steuern.

"Unser Anspruch ist es, die beste Plattform für Asset- und Wartungsmanagement in der Facility-Service- und Baubranche zu entwickeln", ergänzt Benjamin Petterle, CPO und ebenfalls Mitgründer von Toolsense, und fügt hinzu: "2025 haben wir dafür große Schritte gemacht, um Prozesse für unsere Nutzer noch einfacher und effizienter zu gestalten. Besonders im Bereich IoT, Wartungsplanung und Automatisierung konnten wir viele Innovationen umsetzen."

Über den DACH-Raum hinaus möchte Toolsense ab 2027 verstärkt auch in weitere europäische und internationale Märkte expandieren. Das Marktpotenzial für die Digitalisierung des Asset Managements sei jedenfalls signifikant: Über 70 Prozent der Zielkunden würden weiterhin mit Excel, Telefon und Papier arbeiten. Allein in Europa betreffe das mehr als 300.000 Unternehmen./GH