Tiptop Group startet mit "Glänzival" in die Nachhaltigkeit

Um ihre Mitarbeiter auf das Thema Nachhaltigkeit einzuschwören und sie für die damit einhergehenden Anforderungen fit zu machen, hat die sächsische Tiptop Group in Zwickau erstmals zum sogenannten "Glänzival" eingeladen.

Die Geschäftsführer Niels Pfaff (li.) und Stefan Gersch (re.) mit ihren Beschäftigten der ersten Stunde (v.l.n.r.): Michael Crimmann, Christof Haas, René Stößel, Lars Freund, Jörg Fiebig und Waltraud Lauterbach. - © Tiptop Group

"Gemäß den Vorgaben unserer GRI-Berichte sind wir verpflichtet, unsere Belegschaft regelmäßig zu befragen. Anhand dieser Befragungen wissen wir, dass sich die Kollegen der Niederlassungen viel intensiver kennenlernen und austauschen wollen", erläutert Niels Pfaff, Geschäftsführer der Zwickauer Tip-Top Dienstleistungen die Motivation für die Ausrichtung des ersten „Glänzivals“ und ergänzt: "Früher gab es nur die Runden der Niederlassungsleiter, aber diesmal hatten wir auch die Angestellten des Unternehmens eingeladen." Zu der ganztägigen Veranstaltung am 3. November waren schließlich über 160 Mitarbeiter nach Zwickau gekommen. Daran teil nahmen zudem auch auch Zwickaus Oberbürgermeisterin Constance Arndt sowie weitere 40 Lieferanten und Gäste des überregional agierenden Dienstleisters.

Nur noch kennzeichnungsfreie Reinigungsmittel

Das Hauptthema des Glänzivals lautete Nachhaltigkeit. So sollen zukünftig die Reinigungsmittel in der Gruppe auf einige wenige Nachhaltige reduziert werden. "Ab dem 1. Januar werden wir bei Standardanwendungen nur noch Reinigungsmittel verwenden, für die keine Kennzeichnungspflicht besteht. Das erleichtert nicht nur die Handhabung und Umweltbelastung, sondern reduziert auch das Risiko von Unfällen. Damit werden wir unseren Arbeitsschutz erhöhen und Ausfallzeiten von Mitarbeitern reduzieren", ist Pfaff überzeugt.

Zudem werde angestrebt, bis 2027 alle Dienstleistungen CO2-neutral durchzuführen, und bis dahin sollen auch die letzten eingekauften Mittel nach Möglichkeit CO2-neutral geliefert werden. Aufgrund des geringeren Chemieeinsatzes soll dann auch die Pflicht des Handschuhtragens wegfallen. Dies steigere den Arbeitskomfort und erleichtere die Bewegungsfreiheit der Mitarbeiter. "Wir wissen aber auch, dass dies noch etwas dauern kann, denn der Markt befindet sich hier zum Großteil noch in der Entwicklungsphase", merkt Stefan Gersch, Co-Geschäftsführer der Tip-Top-Dienstleistungen, dazu an.“

Nach den Reinigungsmitteln will man eine Materialgruppe nach der anderen anpacken und auf deren Umweltverträglichkeit prüfen – die Energie wird bereits seit vielen Jahren als Ökostrom bezogen und versorgt damit auch den E-Auto-Fuhrpark. "Gemeinsam gestalten wir eine saubere, gesündere und nachhaltigere Zukunft für uns und die kommenden Generationen. Unser erstes Glänzival war dazu der Startschuss", so Pfaff und Gersch unisono.

Mitarbeiter der ersten Stunde ausgezeichnet

Neben dem tragenden Thema Nachhaltigkeit stand auch die Auszeichnung von sechs Mitarbeitern der ersten Stunde des Unternehmens vor 33 Jahren auf dem Plan. Eine Kollegin ist laut Stefan Gersch sogar seit 48 Jahren in der Branche tätig: "Waltraud Lauterbach hat bei unserem Vorgängerunternehmen PGH Chemnitz-Zwickau angefangen und ist bis heute bei uns aktiv. Anlässlich ihres 70. Geburtstages am 19. November will sie ihre Tätigkeit aber dann doch von 30 Stunden im Monat auf null schrumpfen. Wir werden sie dann sicherlich alle vermissen – nicht nur die rund 60 Kollegen der Ttiptop Haus&Hof, für die sie bis heute die Lohnbuchhaltung macht." /GH