Nach dem Ausscheiden von Bernd Heilmann und Ernst-Jürgen Gehrke hatte Hako zum Fachpressegespräch nach Bad Oldesloe eingeladen, um die neue Führungsmannschaft vorzustellen. Mario Schreiber (39), Vorsitzender der Geschäftsführung, ist danach auch verantwortlich für Finanzen, Personal und IT sowie für die Geschäftsbereiche Multicar und Minuteman. Die Aufgabengebiete Vertrieb und Technik sind nun getrennt: Uwe Brenner (47) ist zukünftig verantwortlich für Vertrieb und Marketing, Gerold Wenisch (43) ist neuer Geschäftsführer Technik. Arne Schmid fungiert als Vertriebsdirektor Deutschland für Hako und Multicar.

Strategisch gut gerüstet
Mario Schreiber kündigte an, dass man auf den Stärken des Unternehmens aufbauen und die bisherige strategische Ausrichtung beibehalten werde. Die Talsohle der Krise, so Schreiber, sei nun offensichtlich durchschritten, die Auftragseingänge hätten wieder ein relativ stabiles Niveau erreicht. Im Inland stimme die Entwicklung zuversichtlich, der strategische Fokus auf Dienstleister und Kommunen hätte bei der Bewältigung der schwierigen wirtschaftlichen Situation sehr geholfen. Für 2010 sei man auch für den industriellen Bereich zuversichtlich. Falls strategisch sinvoll, so Mario Schreiber, seien durchaus auch Akquisitionen, sprich Zukäufe, denkbar.
Uwe Brenner machte deutlich, dass Kontinuität für die Marke Hako besonders wichtig sei. Mit einer motivierten Mannschaft und guten Produkten werde man Hako weiter voranbringen. Aktuell kommen die Auftragseingänge zu 32,3 Prozent aus der Gebäudereinigung, zu 24,4 Prozent von der Öffentlichen Hand und zu 13,7 Prozent aus dem Handel. Die restlichen knapp 30 Prozent teilen sich das verarbeitende Gewerbe (8,2 Prozent), GaLaBau (1,8 Prozent), Händler (10,3 Prozent) und sonsige Kunden (9,3 Prozent). Mit kompetentem Service rund um die Uhr, dem Fünf-Sterne-Vorteilsprogramm und attraktiven Angeboten des Miet- und Gebrauchtmaschinenzentrums biete man dem Markt ein komplettes Paket an Leistungen.
Gerold Wenisch sagte mit Blick auf zukünftige Produkte, es werde keinen Bruch in der Entwicklung geben. Allerdings laute die Devise „Evolution statt Revolution“. Damit stelle man sicher, dass die von der Branche geforderte und notwendige Verfügbarkeit gewährleistet sei. Für 2010 kündigte Wenisch unter anderem neue Kehrmaschinen, neue Scheuersaugmaschinen und auch neue Sauger und Einscheibenmaschinen an. Die Wertschöpfung, so Wenisch, passiere weiterhin in Deutschland. Qualität by Hako sei nach wie vor mit dem Standort Deutschland eng verbunden.