
Echo Robotics entfaltet mit dem neuem Softwareupdate 4.4 weiteres Potenzial für die Musternavigation mittels RTK-GPS (Real Time Kinematic – Global Positioning System). Während des systematischen Arbeitens in Bahnen werden Genauigkeiten von 2–3 Zentimetern erreicht bei einer Flächenleistung von bis zu 75.000 Quadratmetern. Mit der Software 4.4 mähen die Roboter die GPS-Arbeitsbereiche nacheinander ab, um unterschiedliche Grasaufwuchshöhen innerhalb einer Parzelle zu vermeiden. Für die Funktion der Musternavigation benötigen der Roboter und die RTK-Basisstation stets ein freies Sichtfeld zum Himmel. Innerhalb von Schattenbereichen kann der Empfang kurzzeitig ignoriert werden, da durch das Begrenzungskabel sichergestellt ist, dass der Roboter nicht aus seinem Arbeitsbereich fährt. In den GPS-Schattenbereichen halten die Roboter durch Algorithmen ihre Bahn. Für größere GPS-Schattenbereiche kann die herkömmliche Zufallsnavigation eingesetzt werden. Hierbei nutzt der Roboter seine Sensoren. Die Hybridtechnologie aus RTK-GPS und Begrenzungskabel erlaubt dem Roboter durch Zwischenbereiche, auch unter Bäumen, zu fahren. Auch wenn die Bäume den GPS-Empfang verhindern. Dies bietet mehr Flexibilität bei der Ladestationsplatzierung und höhere Ausfallsicherheit. Mit der Software 4.4 werden zudem GPS-Verbotszonen eingeführt. Die definierten Verbotszonen ermöglichen präzise Ausgrenzungen innerhalb großer Flächen festzulegen, ohne Änderungen am Begrenzungskabel vorzunehmen, zum Beispiel für das kurzzeitige Ausgrenzen von Flächen für Rasenreperaturen. Durch das ständige Mähen hinterlässt der Mähroboter sehr feinen Grasschnitt, der nicht weiter auffällt und daher nicht aufgesammelt werden muss. Der Grasschnitt sorgt gleichzeitig für eine natürliche Düngung des Rasens.