Sicherheitsdienste: Bedarf höher als Angebot

Der Markt für Sicherheitsdienstleistungen wächst trotz des Personalmangels deutlich. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsunternehmen Lünendonk in der aktuellen Studie "Sicherheitsdienstleister in Deutschland".

Sicherheit ist und bleibt in essenziell - gerade in diesen herausfordernden Zeiten. - © Kötter

Nach Angaben des statistischen Bundesamtes ist das Marktvolumen für Sicherheitsdienstleistungen zuletzt um 6,9 % auf 9,85 Mrd. Euro gestiegen. Die 44 für die Lünendonk-Studie analysierten führenden Unternehmen der Branche wuchsen sogar um durchschnittlich 9,1 %. Diese 44 Unternehmen decken 49 % des Marktvolumens ab. Besonders stark wuchsen die Einzelgewerke-Anbieter von Sicherheitsdienstleistungen mit 12 %.

Der Mangel an Personal ist laut Lünendonk ein wesentlicher Hindernisfaktor für das weitere Wachstum. So konnten die Anbieter ihre Belegschaft nur um durchschnittlich 5 % steigern. Thomas Ball, Partner bei Lünendonk und Autor der Studie, kommentiert: "Der Bedarf an Sicherheitsdienstleistungen ist größer als das Angebot, das vor allem durch das Personal begrenzt ist. Das ist sowohl in der Entwicklung der Unternehmen als auch im steigenden Bedarf an Sicherheitstechnik zu beobachten. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die stärkere Akzeptanz von Sicherheitstechnik ist die Beratungsleistung der Dienstleister, die auf einer detaillierten Kundenkenntnis und einem guten Marktüberblick basiert."

Der unter www.luenendonk.de kostenfrei erhältliche Berichtband umfasst 265 Seiten und enthält zahlreiche Angaben zur Marktstruktur sowie zu aktuellen Themen und Trends. Dazu zählt auch eine Aufstellung von führenden Dienstleistern nach Region. /GH