
Kärcher hat seine kompakte Nachläufer-Scheuersaugmaschine BD 38/12 C Bp Pack überarbeitet und damit Leistung und Robustheit verbessert.
Die Kunststoffbauteile bestehen außerdem zu 40 % aus Rezyklat. Um die Reinigungsleistung zu steigern, wird bei der BD 38/12 C Bp Pack das Wasser vom Alu-Bürstdeck nicht seitlich, sondern in der Mitte ausgebracht. Dadurch verteile sich die Reinigungsflotte gleichmäßig. Zudem liefere der Bürstmotor eine höhere Leistung, sodass für eine Zwischenreinigung mikroporöser Oberflächen laut Hersteller selbst Melaminharzpads eingesetzt werden können.
Der Saugbalken hat im Vergleich zur bisherigen Ausführung ein höheres Gewicht, sodass er eben auf der Bodenfläche aufliege. Auch wurde die Strömungsgeometrie des Saugbalkens verbessert, wodurch sich insgesamt die Saugleistung um rund 90 % erhöhe, so Kärcher. Die Maschine bietet eine Flächenleistung von bis zu 1.500 m2/h und eine Batterielaufzeit von 1,5 h.
Ein weiterer Fokus bei der Überarbeitung lag auf der Robustheit. Dazu gehört neben den Alu-Komponenten der schwimmend gelagerte Spritzschutz. Im Vergleich zur fest verschraubten Anbringung sei diese Variante beweglicher und somit toleranter gegenüber Fehlern, da sich das Bauteil an Bodenunebenheiten sowie an unterschiedliche Pads oder Bürsten anpasse. Für den Saugbalken hat Kärcher eine Magnetaufhängung entwickelt, wodurch er sich leicht abnehmen und anbringen lässt und bei Kollisionen einfach abfällt; dadurch brechen keine Halterungen.
