Datenverwaltung unterwegs Robuste Rechner

Damit bei den Servicetechnikern nichts schiefgeht, setzt Hako bei deren Ausstattung auf robuste mobile Rechner, die klaglos auch unter widrigsten Bedingungen ihre Dienste verrichten. Eine interessante Technik beispielsweise auch für Objektleiter.

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    © Panasonic Marketing Europe
    Ein Hako-Mitarbeiter bei der Auswertung der gesammelten Daten auf dem Toughbook.
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    Mit dem Touchpen lässt sich das CF-19 ganz einfach mit einer Hand bedienen.

Robuste Rechner

-Neben der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Fahrzeugen und Maschinen legt Hako größten Wert auf einen optimalen Kundenservice. „Die erste Maschine verkauft der Vertrieb, die zweite der Service“ – lautet das unumstößliche Credo der Branche. So sind fast 300 mobile Techniker tagtäglich in ganz Europa unterwegs, um Wartungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen. „Wurden bei einem Störungsfall in der Vergangenheit 24 Stunden Reaktionszeit vertraglich vereinbart, sind es heute in einigen Bereichen nur noch vier Stunden“, beschreibt Andreas Maaß, Projekleiter „Mobiler Service“, die gestiegenen Anforderungen. „Deshalb sezen wir unter anderem auf robuste mobile Rechner in unseren Servicefahrzeugen in Deutschland und sukzessive auch in unseren europäischen Tochtergesellschaften, mit deren Hilfe wir unsere Techniker schnell, flächendeckend und flexibel einsetzen können.“

Variables Gerät für variable Anforderungen

An Bord dabei ist das Panasonic-Toughbook CF-19, ein „Full
Ruggedized“-Convertible-Notebook, das für extreme Beanspruchungen entwickelt wurde. „Wir sind in Salzbergwerken, in staubigen Lagerhallen oder auch in Schiffdocks unterwegs. Im Joballtag unserer Servicemitarbeiter hat da sensible Technik keine Chance“, verdeutlicht Rüdiger Paasch, verantwortlicher IT-Manager, die Beanspruchungen der Rechner. Das CF-19 wird dabei vielfältig eingesetzt: „Vor der mobilen Lösung wurden beispielsweise die Monatsvorläufe für Wartungsarbeiten oder aktuelle Aufträge per Fax an die Techniker übermittelt. Die haben ihre Touren dann selbst zusammengestellt – bei unseren extrem kurzen Reaktionszeiten stößt man da schnell an Grenzen.“ Heute erfolgt die zentrale Koordination und Zuordnung der Aufträge über den Serviceleiter, welcher die Einsatzdaten via GPRS an die Toughbooks sendet – ein deutlicher Produktivitätssprung.

Neben der mobilen Auftragsbearbeitung wird das Toughbook bei der Fehlerdiagnose, zur Onlinebestellung von Ersatzteilen oder für den Download von Dokumentationen und technischen Zeichnungen eingesetzt. Dabei kommt Hako das variable Konzept des
CF-19 zugute. Neben zahlreichen Schnittstellen zum Anschließen externer Geräte ist es als Convertible-Toughbook klassisches Notebook und praktischer Tablet-PC in einem. Das 10,4-Zoll-XGA-Display wird dabei um 180° gedreht und einfach über die Tastatur geklappt – schon kann der Techniker mit dem Touchpen einhändig das Gerät bedienen. In der Enge des Servicefahrzeugs ein Vorteil. Mit seiner bis zu acht Stunden Akkulaufzeit ist das Gerät zudem für unabhängiges Arbeiten prädestiniert.

„Full Ruggedized“ für volle Serviceleistung

„Ausfälle unserer mobilen Rechner können wir uns nicht leisten. Unser Erfolg steht und fällt mit deren Zuverlässigkeit. Auch deshalb haben wir uns für diese Geräte entschieden“, beschreibt Andreas Maaß ein wichtiges Auswahlkriterium. Das CF-19 ist beispielsweise während der Fahrt in einer Halterung verankert, weshalb es ständigen Vibrationen ausgesetzt ist. Eine weitere Gefahrenquelle: Im hektischen Joballtag wird schnell einmal ein Arbeitswerkzeug fallengelassen. Für das Toughbook kein Problem, denn das stoßfeste Vollmagnesiumgehäuse und die in einem Aluminiumrahmen befindliche, von Spezialschaumstoff umgebene, 80 GByte Festplatte lassen es gemäß dem Standard MIL-STD 810F neben der Vibrationsbelastung selbst Stürze aus einer Höhe von bis zu 90 cm überstehen.

Rüdiger Paasch zu seinen Erfahrungen: „Unsere Ausfallraten sind praktisch null. Das hat uns in der Entscheidung für das Gerät bestätigt.“ Das Magnesiumchassis hat noch einen weiteren Vorteil: Durch die bessere Wärmeleitung des Materials wird ein Überhitzen des Gerätes vor allem im Sommer vermieden. Zusätzlicher Pluspunkt: nach IP54-Norm bleiben Wasser und Staub außen vor. Unverwüstlicher Rundumschutz muss nicht zu Lasten des Gewichtes und der Leistungsfähigkeit gehen: Das Gerät bringt nur 2,25 kg auf die Waage und der Intel Core Duo ULV (1,06 GHz)-Prozessor sorgt für Rechenpower.

Langjährige Partnerschaft

Hako vertraut schon sehr lange auf die Panasonic-Toughbooks. Frühe Modelle, wie das CF-71, wurden 1998 in die IT-Infrastruktur implementiert. Rüdiger Paasch erinnert sich schmunzelnd an sein erstes Toughbook-Erlebnis: „Als ich mich wieder einmal über eines unserer defekten Notebooks ärgerte, stand auf einmal der Toughbook-Vertriebsmitarbeiter in unserer Tür. Er ließ sein Toughbook vor uns auf den Boden scheppern, ohne dass die Technik in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das hat uns beeindruckt und wir hatten unsere zukünftige Notebook-Marke gefunden.“ Andreas Maaß ergänzt: „Seitdem hatten und haben wir ein sehr breites Spektrum an Modellen in den verschiedensten Unternehmensbereichen im Einsatz. Ob das variable CF-19 im Service, das robuste CF-29 in der Fahrzeugentwicklung und -erprobung, das praktische CF-74 im Vertriebsaußendienst oder das ultraportable CF-W5 bzw. CF-Y5 im Management – die Toughbooks leisten hervorragende Arbeit.“

Überzeugt ist man bei Hako von der Produktphilosophie: „Neben der Robustheit und Leistungsfähigkeit der Geräte ist für uns Kontinuität wichtig. Panasonic wechselt nicht kurzerhand den Formfaktor seiner Toughbooks oder verbaut jährlich neue Netzteile. Für alle Geräte, die wir seit 1998 bei uns im Einsatz haben, gibt es gerade mal zwei unterschiedliche Steckertypen. Das hilft uns enorm Zeit im IT Support und somit Kosten zu sparen.“ Auf die Frage nach einem abschließenden Resümee zu seinen Toughbook-Erfahrungen kennt Rüdiger Paasch nur eine Antwort: „Die geben wir nicht wieder her.“

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