Virusinfektionen: Auch eine Herausforderung für die Gebäudereinigung Reinigung und Desinfektion mit System

Das Robert Koch Institut spricht von einer epidemieartigen Zunahme von Norovirus-Erkrankungen in diesem Winter. Das hochinfektiöse Virus überlebt selbst auf Lebensmitteln und Gegenständen und ist besonders für Kinder und ältere Menschen gefährlich. In Gemeinschaftseinrichtungen ist das Risiko der Verbreitung sehr hoch. Ein auf die bedrohliche Situation abgestimmtes Hygienekonzept ist Schwerpunkt der Bekämpfung des gefährlichen Virus.

Reinigung und Desinfektion mit System

-Starkes plötzliches Erbrechen und Durchfall sind die Symptome des Norovirus, der in diesem Jahr auf Platz 2 der auftretenden viralen Erkrankungen (direkt nach der Erkältung) liegt. 300 Millionen Menschen erkrankten weltweit an dem Virus und auch in Deutschland ist eine höhere Erkrankungsquote festzustellen. Die Zahl der wöchentlich übermittelten Erkrankungen stieg seit Oktober 2006 von 379 Fällen auf 6.178 Fälle im Oktober 2007, so das Robert Koch Institut.

Gegenmittel oder vorbeugende Medikamente oder Impfstoffe gibt es keine. Das Virus ist hochansteckend, die Ausbruchszeit beträgt bei der Übertragung von Mensch zu Mensch nur einen halben bis zwei Tage.

Zunehmendes Risiko für Alten- und Senioreneinheime

Insbesondere ältere und geschwächte Menschen gehören aufgrund des hohen Flüssigkeitsverlustes zur Risikogruppe beim Ausbruch des Virus.

Hinzu kommt, dass die Verbreitung des Virus, wenn einmal aufgetreten, kaum zu stoppen ist. Die dann geforderten Isoliermaßnahmen der Patienten sind in einem Alten- und Pflegeheim kaum umsetzbar. Eine Institution, die auf ein Gemeinschaftsleben ausgerichtet ist, ist beim Auftreten des Virus einer Herausforderung ausgesetzt, der man kaum etwas entgegensetzen kann.

„Im Verlauf von neun Tagen erkrankten insgesamt 84 Personen, darunter 19 Angehörige des Personals und 65 Bewohner.“ „Es ging explosionsartig los. Sogar der Weihnachtsgottesdienst musste ausfallen.“ Solche und ähnliche Nachrichten ereilen uns vermehrt in diesem Winter. Neben dem Patientenleiden sind diese Institutionen einem infrastrukturellen Mehraufwand ausgesetzt, die zu zusätzlichen wirtschaftlichen Belastungen führen.

Ohne professionelle Hygienekonzepte keine Chance

Die Verbreitung des Virus ist nur durch gute hygienische Maßnahmen zu vermeiden. Dazu gehören vor allem von qualifiziertem Personal durchgeführte tägliche Desinfektionen aller patientennaher Flächen: alle Flächen, die die Patienten berühren könnten, der Fußboden und die Sanitärzelle; gezielte Desinfektion von kontaminierten Flächen und die Händedesinfektion. Durch gute hygienische Maßnahmen kann die Verbreitung des Virus und die Zahl nosokomialer Infektionen weitaus geringer gehalten werden, bestätigt der Krankenhaushygieniker Klaus-Dieter Zastrow.

Hectas hat hierfür ein neuartiges Konzept – das Reinigungs- und Desinfektionssystem HectaSystematics –entwickelt, das auf die spezifischen Bedürfnisse der Institutionen abgestimmt ist. Damit soll maximaler Schutz vor Mikroorganismen gewährleistet werden und in Kliniken und Pflegeeinrichtungen ein neuer Hygienestandard etabliert werden. HectaSystematics steht für ein ganzheitliches System für den Gesundheitsmarkt. Das System zeichnet sich durch ein optimiertes Hygieneverfahren, qualifiziertes Personal, standardisierte Qualitätssicherung und ein spezielles Desinfektionsmittel aus.

Maximale Wirkung – keine Gefahr

Aus der Entwicklungskooperation mit einem deutschen Biotech-Unternehmen ist das Desinfektionsmittel Oxidice S-Des hervorgegangen. Es ist frei von Chlor, Hypochlorit, Alkoholen und anderen gefährlichen Stoffen und sorgt damit für maximale Sicherheit für Mensch, Tier und Umwelt. Nach EU-Richtlinien ist das Produkt zu keiner Zeit als Gefahrgut einzuordnen.

Es beseitigt alle getesteten Mikroorganismen erfolgreich und lässt nach heutigem Stand der Forschung keine Resistenzbildung zu. Sogar unbehüllte Viren und Biofilme sind für dieses Desinfektionssystem kein Problem. Viren wie das hartnäckige Noriovirus haben somit weniger Chancen, sich schnell zu verbreiten. Sogar MRSA-Infektionen wie Blutvergiftungen oder Lungenentzündungen können vermindert werden. Dieses Wirkungsspektrum bestätigt auch die DGHM im Zuge der VAH-Listung.

Das Desinfektionsmittel ist in einer geringen Wirkstoffkonzentration (ein Prozent) anwendbar und wirkt bereits nach fünf Minuten. Das Mittel ist leicht biologisch abbaubar und anwenderfreundlich. Darüber hinaus verklebt es keine Böden und hinterlässt keine unangenehmen Gerüche. Oxidice S-Des ist exklusiver Bestandteil von HectaSystematics.

Optimierter Hygieneprozess

Das angewandte Reinigungsverfahren ist speziell auf HectaSystematics angepasst. Hectas empfiehlt dem Kunden die optimierte zweistufige desinfizierende Reinigung der Böden in Risikobereichen mit vorgetränkten Mopps.

Bedingt durch das Desinfektionsmittel und die angepasste Reinigungstechnik reinigt/desinfiziert der Dienstleister nur da zweistufig wo notwendig und auf Kundenwunsch und da einstufig, wo mit dem System möglich und vom Kunden zugelassen.

Die Desinfektion von patientenfernen Flächen führt Hectas mit vorgetränkten Tüchern durch. Dies garantiert, dass das Tuch nur einmal benutzt wird und die Flotte nicht kontaminiert wird. Technik und Verfahren bieten dem Kunden die maximale Effizienz bei einem exzellenten Reinigungs- und Desinfektionsergebnis.

Kunden profitieren vom Hygienekonzept

In allen deutschen Hectas-Niederlassungen übernehmen Desinfektoren die Verantwortung für die Objekte des Dienstleisters im Health-Care-Bereich. Alle operativ verantwortlichen Mitarbeiter sind für das System geschult. Da gerade im Health-Care-Bereich auch immer wieder gezielte Desinfektionen vom Pflegepersonal selber durchgeführt werden müssen, schulen Hectas-Mitarbeiter auch die Mitarbeiter des Kunden in der Anwendung des Desinfektionsmittels. Auf Wunsch des Kunden übernimmt der Dienstleister die komplette Hygieneberatung. Diese beinhaltet die Schulung von Mitarbeitern des Kunden zum Thema Hygiene und Desinfektion, Sicherstellung der Hygienestandards in den Objekten, das Erstellen und Überarbeiten von Hygiene- und Desinfektionsplänen sowie das Interventionsmanagement bei Ausbruchsfällen.

Durch Schnelltests festgestellte Hygieneergebnisse werden in einem von Hectas eigens entwickelten webbasierten Qualitätssicherungssystem festgehalten und sind auch für den Kunden sofort zugänglich. Auf Wunsch führt der Dienstleister die Qualitätskontrolle durch und gewährleistet so eine ständige Eigenkontrolle bis zu einem mit dem Kunden abgestimmten Reporting. Es besteht gleichzeitig die Möglichkeit für den Kunden, die Messungen selbst durchzuführen. Mittels dieses Frühwarnsystem garantiert Hectas eine ständige Kontrolle der Ergebnisse und gewährleistet bei schlechten Ergebnissen eine Verbesserung des Hygieneergebnisses innerhalb einer vordefinierten (kurzen) Reaktionszeit.

Bei Ausbruch eines Virus ist schnelle Hilfe gefordert, damit die Schließung von Stationen verhindert werden kann und die Ausbreitung des Virus eingedämmt wird. Hectas bietet jeder Gesundheitseinrichtung einen Notfallservice an, der im schlimmen Fall des Ausbruchs eines Virus greift und dem Kunden gewährleistet, dass innerhalb kurzer Zeit alle notwendigen Maßnahmen getroffen werden, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern.

Quelle: Hectas