Recyclingservice von Tork erhält Bundespreis Ecodesign  

Tork PaperCircle, Recyclingservice für gebrauchte Papierhandtücher, ist mit dem Bundespreis Ecodesign 2024 ausgezeichnet worden.

Nahmen den Preis in Berlin entgegen (v.li.): Mark Hoffmann, Commercial Director Deutschland, und Sarah Murcia Bromberg, Customer Marketing Activation Manager bei Essity, hier zu sehen mit Prof. Dr. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes. - © Sandra Kühnapfel/IDZ

Der Bundespreis Ecodesign ist die höchste staatliche Auszeichnung für ökologisches Design. Seit 2012 wird sie jährlich vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin (IDZ) an Projekte vergeben, die einen messbaren Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz leisten.

Aus 400 Einreichungen wurden in diesem Jahr 140 Projekte zur Jurysitzung zugelassen und anschließend 22 für den Preis nominiert. Zehn davon wurden ausgezeichnet. Tork PaperCircle von Tork/Essity setzte sich in der Kategorie "Services“ als Sieger durch.

Weil Papierhandtücher nassfest sein müssen und daher Zusatzstoffe beinhalten, sind sie nicht mit normalem Papier zu recyceln. Die gebrauchten Tücher werden im Rahmen von Tork PaperCircle stattdessen in Waschräumen separat gesammelt, abgeholt und anschließend in Essity-Werken zu neuen Hygienepapierprodukten verarbeitet: "Diese smarte Lösung im separaten Kreislauf ist ein sinnvoller Service mit hohem Einsparpotential. Eine saubere Sache!“, begründet Prof. Matthias Held, Vorsitzender der Jury, die Entscheidung.

"Wir sind sehr glücklich und stolz, dass Tork PaperCircle zu den zehn Gewinnerprojekten gehört", sagt Sarah Murcia Bromberg, Customer Marketing Activation Manager für Tork und Sustainability. Dies unterstreiche die Bedeutung eines kreislauforientierten Ansatzes und beweise, dass das Recycling von Papierhandtüchern einen entscheidenden Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft leiste.

Tork PaperCircle hat bereits viele Auszeichnungen erhalten und wird inzwischen in mehreren europäischen Ländern angewendet. Auf diese Weise kann nach Unternehmensangaben der CO2-Fußabdruck für Papierhandtücher um 40 Prozent verringert, Abfall reduziert und ein aktiver Beitrag zu einer Kreislaufwirtschaft geleistet werden. /HH