Die Ray Group, ursprünglich gegründet als Nils Bogdol GmbH im niedersächsischen Holdorf, blickt auf 30-jähriges Bestehen zurück.

Am 1. September 1996 fiel der Startschuss. Firmengründer Nils Bogdol, mit 25 Jahren damals jüngster Gebäudereinigermeister in Hamburg, hatte im Betrieb seines Vaters bereits Führungserfahrung gesammelt und machte sich nun mit einem eigenen Betrieb selbstständig.
Nachdem sich das Unternehmen als regional auftretender Gebäudedienstleister etabliert hatte, integrierte Nils Bogdol im Jahr 2003 mit den Firmen Möller Michaelis und M+M Service neues Know-how. Daraus ergaben sich weitere Geschäftsmöglichkeiten in den Bereichen Industrie- und Krankenhausreinigung sowie Sicherheitsdienstleistungen, seit 2007 unter der Dachmarke Ray Facility Management Group gebündelt.
Mit dem Ziel, das technische Facility Management weiter auszubauen, folgte 2013 die Akquisition von Ecoplant Services. Zudem wurden bundesweit Niederlassungen eröffnet. Zehn Jahre später erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 3.000 Mitarbeitenden bereits 45 Millionen Euro Umsatz.
Heute liegt der Umsatz bei mehr als 80 Millionen Euro; an bundesweit 18 Standorten sind rund 4.000 Beschäftigte für das Unternehmen tätig. Der Geschäftsführung gehören neben Nils Bogdol mittlerweile auch Axel Kogge, Stefan Krauthäuser, Philipp Poppensieker, Urs Rempe und Thomas Vogt an.
Das Unternehmen ist in den vergangenen Jahren vielfach ausgezeichnet worden, unter anderem als "TOP Arbeitgeber im Mittelstand" (durchgehend von 2017 bis 2026, yourfirm), "Top-Innovator 2024" (compamedia) oder mit dem Siegel "TOP Karrierechancen" (Focus Money 2023, 2024) und "Top Service Deutschland 2024" (CR Management Consulting/Handelsblatt).
Neben der Weiterentwicklung bestehender Marktsegmente wie Facility Management und Gebäudereinigung sollen künftig die Bereiche Aviation Services und Personaldienstleistungen stärker ausgebaut werden. Die Positionierung als Serviceanbieter über das klassische Facility Management hinaus soll auch der neue Firmenname Ray Group ausdrücken, den das Unternehmen seit Sommer 2026 trägt. /HH
