Das Gebäudereinigungsunternehmen Petersohn ist mit dem Berliner Inklusionspreis 2014 ausgezeichnet worden - für die vorbildliche Beschäftigung schwerbehinderter Menschen.

Der Landespreis wird von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales und dem Landesamt für Gesundheit und Soziales vergeben.
„Es ist mir persönlich ein Bedürfnis, Unternehmen zu ehren, die schwerbehinderte Menschen bewusst beschäftigen, weil sie großen Wert auf gelebte Inklusion legen“, sagte Sozialsenator Mario Czaja bei der Übergabe der Preise gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesamts für Gesundheit und Soziales, Franz Allert, im Roten Rathaus in Berlin.
Das Unternehmen von Ralf-Thomas Petersohn (Berlin), das in diesem Jahr 25-jähriges Bestehen feiert, siegte in der Kategorie „Mittelständische Unternehmen“. Die Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen liegt mit 12,5 Prozent deutlich über der gesetzlichen Vorgabe. Fast jeder achte Mitarbeiter im Unternehmen ist schwerbehindert.
Für Schulabgänger mit Handicap sowie für behinderte Auszubildende des Annedore-Leber-Berufsbildungswerkes Berlin stellt der Dienstleister Praktikumsplätze beziehungsweise Arbeitsplätze auf Probe zur Verfügung.
„Wir freuen uns immer wieder über die Dankbarkeit, Herzlichkeit, das Engagement und die Lebensfreude unserer Kolleginnen und Kollegen mit Handicap“, sagte Inhaber und Geschäftsführer Ralf Thomas Petersohn. In der Zusammenarbeit mit Schwerhinderten sehe er inzwischen nichts Besonderes mehr. „Wir wünschen uns, dass andere Unternehmer ebenso lernen, dass Vorurteile unbegründet sind.“