Der Wasseraufbereitungsspezialist Orben aus Wiesbaden hat seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 30 Prozent gesteigert. Das Unternehmen erwirtschaftete fast zehn Millionen Euro.
Zugleich erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter von 30 auf 40.
Orben ist seit mehr als 50 Jahren als Dienstleister im Bereich der Wasseraufbereitung am Markt vertreten. Dabei hat sich das Unternehmen neben Verfahrenstechniken wie der Umkehrosmose, der Ultrafiltration oder der kontinuierlichen Entsalzung (EDI) vor allem auf den Ionenaustausch konzentriert. Geschäftsführer ist Dr. Steffen Orben.
Nicht nur seinen mobilen Service hat das Unternehmen während der vergangenen Jahre kontinuierlich ausgebaut. Auch die Produktion im Wiesbadener „Industriepark Kalle-Albert“ wurde um ein Drittel erweitert. Um die Kapazität der Regeneriersäulen von 6000 auf 11000 Liter pro Charge zu erhöhen, hat Orben während des vergangenen Jahres nach eigenen Angaben einen sechsstelligen Betrag investiert. Auch das Vermietungsgeschäft von Wasseraufbereitungsanlagen wurde weiter ausgebaut.
In diesem Jahr will das Unternehmen vor allem in ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der Dechema (Gesellschaft für chemische Technik und Biotechnologie) zur „elektrochemischen Regeneration“ investieren. Das Projekt wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt für den Deutschen Umweltpreis 2014 nominiert. Mit neuen Produkten für die Gastronomie, speziell für Spülmaschinen, Kaffeemaschinen, Backautomaten und Konvektomaten soll ein weiteres Geschäftsfeld hinzukommen.