Der Reinigungsgerätehersteller Nilfisk verzeichnete im Jahr 2021 organisches Wachstum in Höhe von 20,7 Prozent und eine Rekord-EBITDA-Marge vor Sondereffekten von 14,5 Prozent. Das sind die höchsten Werte seit der Börsennotierung des Unternehmens im Jahr 2017.

Im Laufe des Jahres 2021 erhöhte sich die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen des Unternehmens i n allen Regionen und Segmenten. Der Umsatz stieg auf 994,9 Millionen Euro. 2020 waren es 832,9 Millionen Euro.
"Die Covid-Pandemie hat bei unseren Kunden das Bewusstsein für den Stellenwert von Sauberkeit geschärft und die Nachfrage nach professionellen Reinigungslösungen weiter beschleunigt", sagt Torsten Türling, CEO von Nilfisk. Der organische Umsatz sei mit 20,7 Prozent stärker als der Gesamtmarkt gewachsen: "Es stellt einen tatsächlichen Gewinn von Marktanteilen dar, am deutlichsten in der Region Amerika, in welcher unser Umsatz organisch um 23,8 Prozent anstieg."
Das EBITDA vor Sondereffekten betrug 144,3 Millionen Euro, was einem Anstieg von 43,8 Millionen Euro gegenüber 2020 beziehungsweise einem Plus von 43,6 Prozent entspricht. Die EBITDA-Marge vor Sondereffekten erreichte 14,5 Prozent.
Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet Nilfisk weiteres Umsatzwachstum in Höhe von vier bis sieben Prozent im Vergleich zu 2021. Was die EBITDA-Marge vor Sondereffekten betrifft, geht das Unternehmen von 13,5 bis 15,5 Prozent aus. / HH