Neustart bei Kersten unter neuer Führung

Robert Bosch und Bernd Boßmann haben Teile der insolventen Kersten Maschinen GmbH gekauft und die Kersten Arealmaschinen GmbH gegründet. In zwei der ehemaligen Produktionshallen werden nun wieder Arealmaschinen und Anbaugeräte produziert.

Bernd Boßmann (li.) und Robert Bosch und haben Teile der insolventen Kersten Maschinen GmbH gekauft und die Kersten Arealmaschinen gegründet. - © Kersten

Die beiden neuen Geschäftsführer waren zuvor im Unternehmen mit Sitz im nordrhein-westfälischen Rees beschäftigt. „Nach zuletzt sehr anstrengenden Monaten können wir jetzt voll durchstarten. Es hat sich gelohnt, dafür zu kämpfen“, sagt Bernd Boßmann.

Der Name Kersten steht seit rund 100 Jahren für Arealmaschinen. Es gibt sie als Anbaugeräte für alle namhaften Fahrzeughersteller oder in Kombination mit eigenen Trägerfahrzeugen in den Bereichen Kehren, Mähen und Mulchen sowie Winterdienst. Die Kersten Maschinen GmbH hatte Insolvenz angemeldet. Im Februar war der Betrieb eingestellt worden.

Das neu gegründete Unternehmen steht mit einer erfahrenen Mannschaft bereit. Bislang 32 Mitarbeiter wurden aus dem insolventen Vorgängerunternehmen übernommen.

Das Produktportfolio soll zunächst beibehalten werden, auch um die komplette Ersatzteilversorgung sicherzustellen. Mit allen Auslandsvertretungen und Fachhändlern wird nach Unternehmensangaben weiter zusammengearbeitet.