Vogt-Gruppe „Mittelstand tut Deutschland gut“

Ulrich Andreas Vogt, geschäftsführender Gesellschafter der Vogt-Gruppe, Dortmund, sprach über die Rolle des Mittelstandes in Deutschland.

„Mittelstand tut Deutschland gut“

- Auf Einladung der Nord LB sprach Ulrich Andreas Vogt, geschäftsführender Gesellschafter der Vogt-Gruppe, im Rahmen von „NORDImpuls“, einer Veranstaltungsreihe für Vorstände, Geschäftsführer und Führungskräfte des Mittelstandes, im Harenberg City-Center. Dabei zeigte Vogt die Impulse für Wirtschaft und Gesellschaft auf, die vom Mittelstand kommen. „Obwohl der Mittelstand das Rückgrat der deutschen Wirtschaft ist, obwohl 70 Prozent aller Erwerbstätigen in unserem Lande im Mittelstand tätig sind und obwohl 80 Prozent der Ausbildungsplätze durch die Betriebe des Mittelstandes gestellt werden, sind unsere öffentliche Wirkung, unser Einfluss und unser Stellenwert leider proportional viel zu gering“, sagte Vogt, dessen Unternehmen Töchterunternehmen in Aachen, Heidelberg und Magdeburg betreibt. Der Mittelstand bilde nicht nur die wirtschaftliche Basis der Arbeitnehmer, er sorge auch für ein breites, soziales Netz. „Mehr als zwei Drittel unserer sozialen, wissenschaftlichen und kulturellen Stiftungen in Deutschland sind aus dem Mittelstand meistens durch Unternehmerpersönlichkeiten entstanden“, fügte er hinzu. So engagiere sich ein Heer von Unternehmern beispielsweise im Vorstand von Sportvereinen, ist in Leitungsteams an den Volkshochschulen tätig, Unternehmer leiten ehrenamtlich diverse Stiftungen und engagieren sich in der medizinischen Forschung. „Unser kulturelles, soziales System wäre ohne das Engagement des Mittelstandes und prägender Unternehmerpersönlichkeiten nicht entstanden und wohl auch heute nicht mehr zu halten.“

Doch Mittelstand bedeute auch, sich permanent neuen Gegebenheiten zu stellen, neue Märkte zu erobern, neuen Techniken gegenüber aufgeschlossen zu sein. Und obwohl diese Faktoren zutreffen, stünde dem Mittelstand eine nie da gewesene Krise bevor. „Vorgestern traf es die Banken, gestern die Automobilindustrie, heute Zuliefererbetriebe also den Mittelstand“, gab der Vogt-Geschäftsführer zu bedenken.