Die Miele-Gruppe hat im zweiten Halbjahr 2019 einen Umsatz in Höhe von 2,24 Milliarden Euro erzielt – 3,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Ein Wachstumstreiber: Der Geschäftsbereich Professional.

Die Veröffentlichung von Halbjahreszahlen bei Miele folgt dem Umstand, dass die Gütersloher ihr Geschäftsjahr auf das Kalenderjahr umgestellt haben (statt 1. Juli bis 30. Juni). Demzufolge war ein Rumpfgeschäftsjahr zu bilden. Zur positiven Entwicklung in diesem Berichtszeitraum haben dem Unternehmen zufolge insbesondere große europäische Märkte wie Österreich, die Schweiz, die Niederlande und Italien beigetragen – nach einer längeren Brexit-bedingten Durststrecke auch Großbritannien. Im besonders umkämpften deutschen Markt hat Miele 2,7 Prozent mehr umgesetzt. Demgegenüber leidet das Geschäft in Hongkong durch die politischen Unruhen. In China dämpfen staatliche Eingriffe den Immobilienmarkt – und damit auch das Geschäft mit Küchenausstattung.
Mit mehr als vier Prozent überproportional gewachsen sei im Berichtszeitraum der Geschäftsbereich Professional. Hierzu gehören Geräte und Services für Gewerbebetriebe, medizinische Einrichtungen und Labore und die italienische Medizintechniktochter Steelco. Als weiteren Wachstumstreiber nennt Miele das Segment Profi-Waschmaschinen und Trockner für Kleingewerbe .
Zum Stichtag 31. Dezember beschäftigte die Gruppe weltweit 20.478 Mitarbeiter – 0,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. In Deutschland sind 11.061 Beschäftigte tätig, was einem Rückgang um 209 Personen entspricht. / GH