
Der Multitechnologiekonzern 3M hat Medizinprodukte im Wert von 30.000 Euro für die Haiti-Nothilfe gespendet. Das Spendenpaket kommt der Organisation „Project Medishare“ zugute, die seit mehreren Jahren mit Gesundheitsprogrammen in dem Karibikstaat aktiv ist.
Als der Hurrikan Matthew Anfang Oktober 2016 über Haiti wütete, litt das Land noch unter den Schäden des verheerenden Erdbebens vor sechs Jahren. „Schon vor der neuen Naturkatastrophe fehlte es in dem Karibikstaat an fast allem, beispielsweise an medizinischen Produkten für die Basisversorgung der Bevölkerung“, weiß Keven Thomas aus dem Geschäftsbereich Medizin und Gesundheit bei 3M in Neuss. Er brachte einen Hilfstransport ins Rollen: Hochwertige medizinische Produkte wurden auf den Weg nach Haiti gebracht: Pflaster, Wundverbände und Bandagen. Keven Thomas: „Mit unseren Produkten aus dem Werk Kamen beliefern wir in der Regel Kliniken und Arztpraxen in aller Welt. Meine Kollegen und ich freuen uns, dass wir die Organisation ‚Project Medishare‘ mit einem großen Hilfspaket unterstützen können. Sie setzt sich auf vorbildliche Weise für die Gesundheitsversorgung der Landbevölkerung in dem bitterarmen Inselstaat ein.“