Bilfinger Facility Services steht auf der Lünendonk-Liste der führenden Facility-Services-Unternehmen in Deutschland auch im Jahr 2014 ganz oben.
Das Frankfurter Unternehmen ist nach wie vor der einzige FS-Dienstleister mit mehr als einer Milliarde Euro Inlandsumsatz (1,187 Milliarden Euro) und legte um 4,9 Prozent zu. Der Inlandsumsatz von Strabag Property and Facility Services ist stabil geblieben. Mit 871 Millionen Euro steht das Unternehmen weiterhin auf Platz zwei.
Die Wisag Facility Service Holding belegt mit 819 Millionen Euro Rang drei. Im Umsatzplus von 13,6 Prozent ist die Konsolidierung der Schubert Unternehmensgruppe enthalten. Dussmann Service ist ebenfalls überdurchschnittlich gewachsen und liegt mit geschätzten 785 Millionen auf Platz vier.
Neu auf Platz fünf rangiert Spie aus Essen. Die ehemalige Facility-Management-Einheit der Hochtief Solutions AG steigerte 2013 den Inlandsumsatz um 9,8 Prozent auf 650 Millionen Euro.
Die Compass Group verlor hingegen und rangiert mit 645 Millionen Euro nun auf Position sechs, gefolgt von Sodexo mit 490 Millionen Euro – bereinigt um die Umsätze mit Service-Gesellschaften und Organschaften. Cofely wuchs überdurchschnittlich (plus 8,7 Prozent) und liegt mit 463 Millionen Euro auf Platz acht.
Die Position neun nimmt mit 435,4 Millionen Euro der FS-Anbieter Piepenbrock ein. Das Osnabrücker Unternehmen legte um 7,8 Prozent zu; dabei sind die Umsätze bereinigt um die Instandhaltungs-Leistungen, die in einem separaten Ranking geführt werden. Gegenbauer schließt mit 429,8 Millionen Euro Inlandsumsatz die Top 10 ab. Die Berliner legten im Jahr 2013 um 2,9 Prozent zu.
Vinci musste hingegen einen Umsatzrückgang von -3,7 Prozent hinnehmen und rutschte mit 415 Millionen Euro auf den elften Platz. Klüh nahm die 400-Millionen-Euro-Hürde und belegt mit einem Wachstum von 4,3 Prozent Rang zwölf (403,1 Millionen Euro). Der Essener FS-Anbieter Kötter ist um 0,8 Prozent gewachsen und folgt mit 383 Millionen Euro auf dem 13. Platz.
Der Inlandsumsatz der ISS Gruppe näherte sich wieder der 300 Millionen-Euro-Grenze. Das Düsseldorfer Unternehmen belegt mit 266 Millionen Euro Rang 14, gefolgt von Götz (205 Millionen Euro) und Johnson Controls (165 Millionen Euro).
Nah beieinander liegen Caverion (ehemals YIT mit 163,6 Millionen Euro) und RGM (163,4 Millionen Euro) auf den Positionen 17 und 18. Sauter FM belegt Rang 19, Dorfner rutschte durch stagnierenden Umsatz von Rang 17 auf Rang 20 ab.
Clemens Kleine (132 Millionen Euro), Lattemann & Geiger (115,94 Millionen Euro, exklusive anteilige Umsätze mit Servicegesellschaften und Organschaften) sowie Dr. Sasse (110 Millionen Euro) belegen die Positionen 21 bis 23 – gefolgt von Hectas Facility Service. Das Unternehmen legte um fast 20 Millionen Euro zu (108,4 Millionen Euro). Neu in der Lünendonk-Liste 2014 ist mit einem Inlandsumsatz von 89,1 Millionen Euro Gepe Gebäudedienste Peterhoff. Das Unternehmen aus Düren legte um 8,5 Prozent zu. Dadurch rutschte die b.i.g.-Gruppe, Karlsruhe, aus dem Ranking.
In die Lünendonk-Studie 2014, die im Juli veröffentlicht wird, sind 65 Facility-Service-Unternehmen einbezogen. Die aktuelle Lünendonk-Liste der 25 nach Inlandsumsatz führenden Unternehmen steht kostenfrei auf der Lünendonk-Internetseite zum Download bereit.
Die Lünendonk-Liste ist nach Inlandsumsatz geordnet – bereinigt um Umsätze mit Servicegesellschaften und Organschaften. Aus Gründen der Vergleichbarkeit werden nur Dienstleister berücksichtigt, die mehr als zwei Drittel ihres Umsatzes mit infrastrukturellem und technischem Gebäudemanagement sowie mehr als 66 Prozent des Geschäfts auf dem externen Markt erzielen.