Seit dem 1. Januar ist eine Lohnerhöhung für die Beschäftigten des Gebäudereiniger-Handwerks in Kraft. Der tarifliche Mindestlohn beträgt jetzt 10,56 Euro im Westen und 10,05 Euro im Osten statt bislang 10,30 Euro beziehungsweise 9,55 Euro.
Wie der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks mitteilt, liegen die tariflichen Mindestlöhne im Gebäudereiniger-Handwerk damit deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn von aktuell 9,19 Euro.
Die Lohnerhöhung ist die zweite von drei mit der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) vereinbarten und allgemeinverbindlich gültigen Lohnerhöhungen. In 2020 kommt zudem die Angleichung des Ost-Lohnes an den West-Lohn hinzu.
Besonderen Grund zur Freude haben auch die Auszubildenden: Erstmalig wird in diesem Jahr durch die Lohnerhöhung im 3. Lehrjahr die 1.000 Euro-Grenze im Westen und in Ostdeutschland im Jahr 2020 überschritten. Damit wird eine Ausbildung in diesem Handwerk für junge Menschen nicht nur aufgrund der hervorragenden Aufstiegsmöglichkeiten interessanter. / wz
Die Jury hatte immer ein Auge auf die Teilnehmer (v.l.): Marion Presek-Haster, Martin Gleitsmann, Michaela Witzany-Wokalek, Peter Hollmann, Michaela Peters, Susanne Selbrede, Wolfgang Mehl und der Jury-Chef René Frackowiak.
Die Teilnehmer (v.l.): Gulistan Alkan (Bremen), Florian Urban (Niedersachsen), Christoph Rakowski (NRW), Robin Burkel (Brandenburg), Anja Szartowicz (Berlin), Aaron Blank (Bayern), Celine Knoll (Sachsen) und Jonathan Simon (Baden-Württemberg).
Auch in Zeiten von Reinigungsrobotern und Co. ist noch Handarbeit gefragt: Anja Szartowicz kümmert sich um die Ecken und Kanten ihres Arbeitsbereiches.
Hier schauen die Jurymitglieder Marion Presek-Haster (l.) und Marion Witzany-Wokalek ein wenig zweifelnd - da scheint sich ein Teilnehmer wohl einen Fehlgriff geleistet zu haben.
Gratulierten dem Sieger Christoph Rakowski (2.v.r.): Bitterfeld-Wolfens Oberbürgermeister Armin Schenk (l.), Thomas Keindorf (HWK-Präsident Sachsen-Anhalt, 2.v.l.) und BIV-Vorstandsmitglied Roland Böhm.